Regional / Montag, 5.Juli.2010

Dortmund: Auf zur großen Kundgebung am 17. Juli!

Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview mit dem pro-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht zu dem Stand der Vorbereitungen auf die große pro-NRW-Kundgebung am 17. Juli in Dortmund-Hörde:

„Wie laufen die Vorbereitungen im Hinblick auf die große Demonstration der pro-Bewegung am 17. Juli in Dortmund?“

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Die Mobilisierung läuft trotz Fußball-Weltmeisterschaft schon jetzt auf Hochtouren. Es liegen von allen Verbänden Voranmeldungen vor. Die Kundgebung in Dortmund und der Versuch alle politikfähigen Kräfte jenseits der CDU und dem NS-Narrensaum zu bündeln, elektrisiert den gesamten Verband. Selbstverständlich wird es auch eine Unterstützung weit über Nordrhein-Westfalen hinaus geben. Viele Menschen sind zu Recht verärgert und enttäuscht von der etablierten Politik in der gesamten Bundesrepublik. Drängende Probleme werden aufgeschoben oder auf Kosten der Bürger gelöst. Der Verdruss ist gewaltig. So wird auch in Dortmund der Mehrheitswillen der Bevölkerung einfach ignoriert und hält der Stadtrat hält immer noch am fragwürdigen Moscheebauprojekt in Dortmund-Hörde fest, obwohl die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung die diesbezüglichen Pläne entschieden ablehnt.

Ich kann nur an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter appellieren: „Am 17. Juli auf nach Dortmund-Hörde!“ Es gilt, die Islamisierung unserer Heimat zu verhindern.

Doch wie der Volksmund schon sagt: „Schimpfen alleine genügt nicht! Um in der Politik etwas zu verändern, muss man sich organisieren und bei Wahlen erfolgreich antreten. Genau das hat sich pro NRW auch in Dortmund zum Ziel gesetzt. Als Lobbyvertretung der einheimischen Bevölkerung kämpfen wir öffentlichkeitswirksam dafür, dass das Moscheebauprojekt am Grimmelsiepen in Dortmund-Hörde umgehend gestoppt wird. Dort soll auf einem 35.000 Quadratmeter großen Areal eine Siedlung mit 54 Wohneinheiten in Doppel- und Einzelhäusern für Muslime entstehen. Weiter ist der Bau einer großen orientalischen Prunkmoschee mit Gemeindezentrum geplant. Das dazugehörige Minarett, von dem dann der lautsprechergestützte Gebetsruf erschallen wird, soll mit einer Höhe von 23 Metern den islamistischen Machtanspruch dokumentieren. Hiergegen gilt es zu demonstrieren. Diese viel beachtete Kundgebung wird ein Einschnitt in die Entwicklung der Bürgerbewegung im gesamten Ruhrgebiet darstellen.“

„In Dortmund hatte pro NRW bislang bei der Landtagswahl lediglich unterdurchschnittliche Wahlergebnisse erzielt. Warum hat dann die Parteispitze ausgerechnet Dortmund als Kundgebungsort ausgesucht?“

„Wir verfolgen eine ganz bestimmte politische Strategie. Unstreitig ist die politische Landschaft in ganz Deutschland in eine bedenkliche Schieflage geraten. Sämtliche etablierte Parteien drängen sich in der Mitte und auf der linken Seite des politischen Spektrums. Die demokratische Rechte ist dagegen völlig verwaist und unbesetzt. Genau in diese Lücke stößt die nonkonforme Bürgerbewegung pro NRW. Voraussetzung für einen nachhaltigen Wahlerfolg ist jedoch die Schaffung von politikfähigen Strukturen vor Ort. Wenn wir zukünftig in Dortmund und überhaupt im südlichen Westfalen politisch etwas bewegen wollen, so müssen wir dort wenigstens mittelfristig kampagnenfähige Strukturen schaffen. Wir werden uns demzufolge in Dortmund regelrecht festbeißen.

Die Kritik von den Islamisierungsplänen in Hörde wird in den Mittelpunkt unserer Öffentlichkeitsarbeit gestellt. Zumal im Dortmunder Rathaus offensichtlich niemand darüber nachdenkt, welche Folgen die Realisierung des Islamisierungsprojekts am Grimmelsiepen für die Anwohner in Hörde hat. Es drohen gravierende Lärmbelästigungen, Massenaufmärsche, Parkplatzprobleme und lautstarke, sich ständig wiederholende orientalische Lautsprecherdurchsagen sowie eine Menge sozialer Sprengstoff. Im gesamten Stadtteil brodelt es inzwischen. Die Altparteien lassen eine Diskussion über das fragwürdige Bauprojekt gar nicht zu. Jeder Kritiker des Bauprojekts wird pauschal als Ausländerfeind bzw. Rechtsextremist diffamiert. Pro NRW setzt sich daher ganz bewusst an die Spitze der Protestbewegung gegen die Islamisierung des Stadtteils. Es wird daher am 17. Juli eine große Demonstration stattfinden.“

Treffpunkt:   Samstag, den 17. 07.2010, 11.00 Uhr, Dortmund-Hörde, Am Griemmelsiepen.

„Warum sollen die Dortmunder denn am 17. Juli im Stadtteil Hörde demonstrieren?“

„Nach den Ereignissen vom 11. September 2001 und dem gescheiterten Anschlag auf zwei Regionalzüge in Köln im Jahr 2006 müssen wir auch in Dortmund wachsam sein. In Hamburg bereitete der Terrorist Mohamed Atta in einer Moschee den verbrecherischen Anschlag in New York vor. Die islamischen Verbände in Dortmund haben sich bislang von den islamistischen Extremisten nicht glaubwürdig distanziert. Dabei gelten gerade viele türkische und arabische Moslemgruppen als besonders radikal. Es ist daher gut möglich, dass die neue Moschee in Dortmund-Hörde auch eine gefährliche Zufluchtsstätte für islamistische Extremisten wird. So etwas sollten wir dem Stadtteil nicht antun! Bitte kommen Sie daher zahlreich zu unserer Demonstration im Herzen von Hörde. Wir werden an diesem Tag Gesicht zeigen für die Werte unseres Grundgesetzes und wider dem islamistischen Extremismus.“