Aktuelles / Montag, 4.März.2013

Doppelmitglied Oliver Wesemann steht symbolisch für ähnliche Forderungen der Piraten und der PRO-Bewegung

PRO-Vorsitzender Markus Beisicht lädt weitere „bodenständige Piraten“ zur Mitarbeit bei PRO ein – Tief verunsicherte Kölner Piratenführung läuft derweil politisch Amok nach dem Wesemann-Wechsel:

„Das Doppelmitglied Oliver Wesemann steht symbolisch für ähnliche Forderungen der Piraten und der PRO-Bewegung nach mehr Bürgerbeteiligung, Transparenz und direkter Demokratie“, stellt der PRO-Vorsitzende Markus Beisicht nach dem Wechsel des ehemaligen Kölner Piratensprechers zu PRO KÖLN fest. „PRO KÖLN und PRO NRW vertreten heute effektiv das, was früher von der Piratenpartei gefordert wurde, bevor sich diese in eine linksunterwanderte Chaostruppe verwandelte. Wir laden deshalb alle bodenständigen Piraten, die ihre Ideale noch nicht verloren haben, zur Mitarbeit in der PRO-Bewegung ein. Die früheren Piratensprecher Oliver Wesemann (Köln) und Andreas Winkler (Duisburg) haben dazu bereits erfolgreich Brücken gebaut!“

Die Führung der Kölner Piraten zeigt sich derweil vom Wesemann-Wechsel sichtlich verunsichert und läuft politisch Amok. Während der Kreisvorsitzende Hegenbarth öffentlich eigene Mitglieder wüst beschimpft, hat ein Mitglied der Piratenfraktion im Landtag, in diesem Falle MdL Stefan Fricke, diverse Politiker von PRO KÖLN in der öffentlich einsehbaren Mailingliste der Piraten sogar als Nazis tituliert.

Oliver Wesemann merkt zur Berichterstattung an, dass er sich wundere, warum nun Herr Hegenbarth und nicht die Pressesprecherin des Kreisverbandes, Yvonne Plum als Sprecher aufträte. „Es ist höchst bedauerlich, dass nunmehr mit mir befreundete Piraten an den Pranger gestellt werden und z.B. beim Kurznachrichtendienst Twitter seitens der Piraten zu Stellungnahmen wie sie zu mir stünden genötigt werden sollen.“ so Wesemann weiter. „Dies sind beispielsweise Umstände, die ich kritisiere und auch zuvor schon bemängelt habe. Dieses Bemängeln von Fehlern ist wohl auch das, was Herr Hegenbarth als „abfällige Bemerkungen“ bezeichnet, denn Umgang mit Kritik ist bei Piraten auch ein Umstand, bei dem es scheinbar einige Defizite gibt.“

Nunmehr wird genau wie bei Andreas Winkler versucht, der Öffentlichkeit weiszumachen, Herr Wesemann wäre ja kein Mitglied des Kreisverbandes gewesen. Stellt sich nur die Frage, wie jemand Pressesprecher des Kreisverbandes werden konnte, der angeblich noch nicht einmal dort Mitglied war? Scheinbar haben die Freibeuter in Köln nicht einmal einen Überblick, wer bei ihnen Mitglied ist …

Wesemann dazu: „Ich habe nach meinem Umzug nach Nordrhein Westfalen sowohl in Krefeld als auch in Köln mehrfach darauf hingewiesen, dass man meinen Umzug entsprechend dokumentieren möge. Dass dies offensichtlich nicht geschehen ist, ist Problem der Piratenpartei Köln, aber nicht meines. Ich freue mich, nun bei PRO KÖLN endlich an konstruktiver Sachpolitik arbeiten zu können und mich mit internem Durcheinander nicht herum ärgern zu müssen, weil man dort gut organisiert ist.“