Aktuelles / Mittwoch, 15.Dezember.2010

Die Mär von den friedlichen Salafisten

Wer den Islamisten und abgehalfteren Kirmes-Boxer Pierre Vogel kennt, der kennt auch seine gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen von einem friedlichen Islam. Der muslimische Hassprediger, der zum Kreis der führenden Köpfe der Salafisten in Deutschland zählt, lässt keine Gelegenheit aus, seine und die Friedfertigkeit seiner Glaubensbrüder zu betonen. Insbesondere in der Auseinandersetzung um das von Vogels Salafistentruppe in Mönchengladbach-Eicken geplante und von pro NRW an der Spitze des bürgerschaftlichen Protestes erfolgreich verhinderte Islamistenzentrum war Vogel stets bemüht, sich und den von ihm propagierten Islam von einer friedfertigen und und gesetzestreuen Seite zu zeigen.

Dies hat sich nun endgültig als Mär erwiesen. Am gestrigen Dienstag durchsuchte der Verfassungsschutz mehrere salafistische Einrichtungen in ganz Deutschland, darunter auch einige in Nordrhein-Westfalen, wie etwa die Räumlichkeiten des salafistischen Vereins „Einladung zum Paradies“ an der Eickener Straße in Mönchengladbach. Es besteht der dringende Verdacht, dass sich die Salafisten gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten und die Errichtung eines islamischen Gottesstaates anstreben. Die Bürgerbewegung pro Nordrhein-Westfalen hat als einzige politische Kraft darauf in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen.

Norbert Back, Vorsitzender des pro-NRW-Bezirksverbandes Niederrhein

Dass das Bundesinnenministerium nun endlich gegen die gefährlichen Salafisten tätig wurde, freut auch Norbert Back, den neuen Niederrhein-Bezirksvorsitzenden von Pro NRW. Back äußert: „Bei den Salafisten handelt es sich um radikale Moslems, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit einen islamischen Gottesstaat errichten wollen. Sie sind Staatsfeinde und müssen auch als solche von den zuständigen Behörden behandelt werden. Für jemanden, der unsere Verfassung nicht anerkennt und unsere Gesetze nicht anerkennt, für den ist in unserem Land kein Platz.  Salafistische Vereine müssen zudem umgehend verboten werden.

Das haben wir in unserer Politik immer wieder deutlich gemacht und werden auch weiterhin dafür eintreten, dass mit aller nötigen Härte gegen Verfassungsfeinde vorgegangen wird, die den Umsturz unserer Grundordnung planen. Offensichtlich hat sich diese Erkenntnis nun auch im Bundesinnenministerium Raum gegriffen und VS-Chef Fromm tut gut daran, seine Kapazitäten gegen wirkliche Verfassungsfeinde einzusetzen und nicht politisch im Kampf gegen unliebsame Gegner wie unsere freiheitliche und demokratische Bürgerbewegung zu missbrauchen.“