Aktuelles / Montag, 19.September.2011

Die Lehren aus der Berlinwahl

Der PRO-KÖLN- und PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht fordert nach dem ernüchternden Ergebnis der Berliner Abgeordnetenhauswahl eine umfassende Bündelung aller freiheitlichen Kräfte auf Bundesebene: „Sämtliche freiheitlichen Parteien blieben bei der gestrigen Berlinwahl bedeutungslos – im Gegensatz z.B. zu den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, der Bremer Landtagswahl oder manchen regionalen Wahlen in Süddeutschland, wo die entsprechenden freiheitlichen Parteien PRO KÖLN / PRO NRW, Republikaner oder die Bürger in Wut zuvor über Jahre hinweg erfolgreich einen Aufbau nach dem Graswurzelprinzip betrieben haben. Auf diesem Weg können überall Ergebnisse um die 5 % oder sogar höher eingefahren werden. Wer aber zuviel auf einmal will und bundesweit mit Geisterarmeen operiert oder vor Ort defacto erst wenige Monate vor der Wahl kampagnenfähig wird, der braucht sich selbst in einem überschaubaren Stadtstaat wie Berlin über ein Ergebnis um die 1 % – oder wie im Fall von René Stadtkewitz sogar noch darunter – nicht wundern.“

Zudem hätte es in Berlin eine zerstörerische Zersplitterung der freiheitlichen und islamkritischen Kräfte vor Ort gegeben. „Mit dem Konkurrenzantritt von pro Deutschland und der Freiheit stand diese Wahl von Anfang an unter einem schlechten Stern. Die PRO-BEWEGUNG hat alles versucht, diese Zersplitterung zu beenden, aber dies wurde leider von René Stadtkewitz verhindert“, bedauert Beisicht. Die Lehren aus dem Berliner Ergebnis müssten nun rasch gezogen und grundlegende Entscheidungen getroffen werden:

Markus Beisicht

„1. Wahlantritte dürfen nur noch dort erfolgen, wo eine ausreichende Vorarbeit geleistet wurde. Das Graswurzelprinzip und die aktivistische Arbeitsweise von PRO KÖLN und PRO NRW müssen Vorbildcharakter für das freiheitliche Spektrum in Deutschland haben.

2. Die einzelnen regional erfolgreichen Projekte müssen bundesweit in einer Sammlungsbewegung vereinigt werden. Nur dann hat das freiheitliche Spektrum bei deutschlandweiten Wahlantritten überhaupt eine realistische Chance auf einen Durchbruch.

Für diese Ziele werde ich in enger Abstimmung mit dem Republikaner-Vorsitzenden Dr. Rolf Schlierer in Kürze eine entscheidende Initiative starten. Wir waren in den letzten Monaten nicht untätig und haben im Hintergrund wichtige Vorarbeiten hierzu geleistet. Alle freiheitlichen Medien, Einzelpersönlichkeiten und Parteien bitte ich um die aktive Unterstützung dieser Initiative, die vielleicht die letzte Chance zur Etablierung einer deutschlandweit erfolgreichen Bundespartei im Stile der österreichischen FPÖ ist!“