Aktuelles / Freitag, 17.Februar.2012

Die Deutschen sind reif für Demokratie

Bundespräsident Wulff ist zurückgetreten. Damit sei zwar ein Symptom der korrupten Parteienherrschaft in Deutschland beseitigt, so der Vorsitzende der PRO BEWEGUNG, Rechtsanwalt Markus Beisicht, nicht aber die eigentliche Ursache. So lange das höchste deutsche Staatsamt durch Parteienklüngel bestimmt werde, so Beisicht, werde auch die nächste Zwischenlösung immer nur wieder Parteikarrieristen hervorbringen oder Leute, die nur mit viel Glück vom Volk unterstützt würden. Es sei an der Zeit, das höchste Staatsoberhaupt vom Volk direkt wählen zu lassen.

Die Altparteien, so Beisicht, sollten sich jetzt endlich dem Volkswillen beugen:

Markus Beisicht

„Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, warum die Bürger nicht direkt den Bundespräsidenten wählen sollten. Gerade als Lektion der Geschichte – Deutschland hatte im 20. Jahrhundert viel unter brauner und roter Diktatur zu leiden – sollte man heute immer für mehr Demokratie plädieren und nicht für weniger. Dass die Parteien bei der Auswahl von Bundespräsidentenkandidaten versagt haben, das haben wir jetzt wieder einmal erlebt. Warum also soll das Volk nicht endlich direkt gefragt werden?

Dass dies trotz einiger Vorstöße aus den Altparteien doch wieder nicht geschehen wird, ist umso unverständlicher, als das Amt des Bundespräsidenten ohnehin ohne jede Machtkompetenzen ist. Das einzige, was dieses Amt trägt, ist die Autorität – und die ist in einer Demokratie an die Zustimmung des Volkes gebunden. Statt jetzt also wieder Kungelrunden einzuläuten, wie das Kanzlerin Merkel angekündigt hat, fordert die PRO BEWEGUNG mehr Demokratie und eine Direktwahl des Bundespräsidenten. Die Deutschen sind reif für Demokratie und unser Land ist reif für eine unabhängige Persönlichkeit, die das Vertrauen des Volkes genießt.“