Aktuelles / Freitag, 16.September.2011

Deutsch-flämische Gespräche auf dem Petersberg

Auf dem Petersberg bei Bonn fanden am Donnerstag im Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland Konsultationen zwischen der PRO-BEWEGUNG und dem Vlaams Belang statt. Der Fraktionsvorsitzende der flämischen Volkspartei, Filip Dewinter, ist seit letzter Woche an der Spitze einer großen Parlamentarierdelegation in Deutschland unterwegs. Nach einem mehrtägigen Berlinbesuch schloss sich im Rahmen dieser Reise ein zweitägiger Aufenthalt im Rheinland an, was auch zu Gesprächen mit dem PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht und weiteren führenden Vertretern der PRO-BEWEGUNG genutzt wurde.

Filip Dewinter (l.) und Markus Beisicht auf dem Petersberg über dem Rheintal bei Königswinter.

Nach einer nachmittäglichen Besichtigung des alten Bonner Rathauses und einen kurzen Empfang durch den Bonner PRO-NRW-Ratsherrn Nico Ernst ging es am Donnerstag weiter auf den Petersberg, wo im Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland ein deutsch-flämischer Freundschaftsabend mit Beteiligung von Markus Beisicht, dem PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener und dem Bonner Kreisvorsitzenden Detlev Schwarz stattfand.

Auf die deutsch-flämische Freundschaft und ein unabhängiges Flandern!

Im Wintergarten des als Gästehaus des Bundes dienenden Grandhotel Steigenberger besprachen Filip Dewinter und Markus Beisicht Fragen der weiteren Zusammenarbeit der freiheitlichen Parteien in Europa. Dabei kam man überein, dass eine sinnvolle Kooperation islamkritischer und identitärer Bewegungen nur mit authentischen und politisch gefestigten Gruppierungen möglich sein könne. In Deutschland wäre das natürlich nachwievor die PRO-BEWEGUNG, deren Strategie des Aufbaus von unten nach oben auch der Erfolgsgeschichte des Vlaams Belang sehr ähneln würde. Dewinter pflichtete Beisicht darüber hinaus bei, dass die entscheidende Entwicklungsschritte dafür in den PRO-Hochburgen, also im größten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, zu erfolgen hätten.

Für die Zukunft wurden im Rahmen des europäischen Städtebündnisses gegen Islamisierung weitere gemeinsame Veranstaltungen und Großdemonstrationen vereinbart – auch in Nordrhein-Westfalen. Beisicht wiederum wünschte dem Vlaams Belang als der authentischen flämischen Unabhängigkeitsbewegung – mit Stimmanteilen von bis zu 30 % in Flandern – weiterhin viel Erfolg und endlich den entscheidenden  Schritt hin zur flämischen Selbstständigkeit: „So wie wir irgendwann das Joch der Brüsseler EU-Bürokratie und Euro-Wahnsinns abschütteln werden, so wird Flandern hoffentlich schon bald die Bevormundung eines aufgezwungenen belgischen Einheitsstaates beenden können. Die Zukunft gehört auf jeden Fall einem unabhängigen flämischen Nationalstaat.“