Landesweit / Mittwoch, 12.Mai.2010

Desinformation geht weiter

Der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht hatte in einer Wahlanalyse die Medienberichterstattung als einen Dreiklang aus „Totschweigen, Kleinreden und Diffamieren“ bezeichnet. Die WAZ-Gruppe, so Beisicht, wolle offenbar unter allen Umständen die Richtigkeit dieser These besättigen. In einem Beitrag auf dem Online-Portal „Der Westen“ wurde das Wahlergebnis von pro NRW als „Debakel“ bezeichnet.

Hierzu erklärt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Nach dem Totschweigen im Wahlkampf sind wir also nun beim Kleinreden angekommen. Ganz offensichtlich auf Druck der Leserschaft musste die WAZ-Gruppe offenbar doch noch etwas zum Abschneiden der Bürgerbewegung pro NRW bringen. Die zweite Strategie, das Kleinreden, ist jetzt angesagt. Die Tatsache, dass die Bürgerbewegung pro NRW bei ihrem Erstantritt (!) in zahlreichen Großstädten des Landes an die Fünfprozenthürde herangekommen ist, wird dem Leser allen Ernstes als Scheitern verkauft. Eine Schweigespirale habe es zudem niemals gegeben.

Erneut wird auch das Märchen aufgetischt, pro NRW habe nur ein Thema, den Islam. Natürlich weiß die Redaktion, dass wir zum Beispiel mit unserem Ex-Grünen Bundestagsabgeordneten Torsten Lange einen kompetenten Bildungspolitiker haben, der sich im Wahlkampf in diesem wichtigen Feld positioniert hat. In einem beachtlichen Interview mit Pro NRW TV hat Lange die wichtigen Knackpunkte in dieser Frage angesprochen und Lösungsansätze dargestellt. Und eins steht fest: Die Bildungspolitik wird, egal ob unter Schwarz Rot oder anderen sozialistischen Koalitionen, zukünftig noch katastrophaler werden. Natürlich blieb bei den Schreibern des Portals auch das pro-NRW-Wahlprogramm unerwähnt, das sich auf alle Politikfelder bezog.

Wenn man sich die Kommentarspalten des Blattes ansieht, bemerkt man jedoch:

Dieses Märchen nehmen die Leser den Blattmachern längst nicht mehr ab. Da wird es bald Zeit für die Diffamierung. Demnächst kommt dann eine phantasievolle Enthüllungsgeschichte oder andere abstruse Bewertungen über unsere politischen Absichten. Ganz offensichtlich will man beim Medienkonzern beweisen: Die Medienberichterstattung stellt sich auch weiterhin als Dreiklang von ‚Totschweigen, Kleinreden und Diffamieren‘ dar.“