Der Essener Norden vermüllt!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 8.Januar.2018

Der Essener Norden vermüllt!

Die Vermüllung vieler Stadtteile in Essen ist gegenwärtig eines der brennendsten
Probleme der Essener Kommunalpolitik überhaupt. Ob in Karnap oder Altenessen,
Vogelheim oder Katernberg, überall klagen die Bürger über übelriechende wilde
Müllkippen.
Bislang ist es der Kommunalpolitik nicht einmal in Ansätzen gelungen die Vermüllung
der Stadt zu stoppen. Im Dezember veröffentlichten engagierte Bürger vierhundert
Bilder von wilden Müllkippen allein in Karnap.

Der EBE-Beschwerdemanager berichtet von täglich 30 bis 40 Anrufen von Bürgern wegen wilder Müllkippen. Die EBE hat im letzten Jahr 10000 Einsätze in der Stadt wegen wilder Müllkippen
durchführen müssen. Sie hat extra eine Sondertruppe gebildet, die aber bis zum
heutigen Tage das Problem nicht hat lösen können.
Es fliegt ständig der Müll aus dem Fenster auf den Hinterhof, berichtet eine Mieterin
über ein Haus in der Radhoffstrasse. Dort wohnen die Menschen aus den geräumten
Schrottimmobilien an der Gladbecker Straße. Es muss jedenfalls in der Stadt
dringend etwas passieren. Oftmals passiert auch die illegale Entsorgung von Müll in
der Dunkelheit.

PRO NRW fordert daher, den Einsatz von Müllstreifen, wie es sie auch in anderen
Städten gibt. Aber hier möchte OB Kufen (CDU) kein Geld locker machen. Auch
sollte die Stadt die Containerstandorte per Video-Kamera überwachen lassen.
PRO NRW fordert die Stadtverwaltung nochmals auf in Sachen Vermüllung der Stadt
endlich zu handeln.

Es sind im Übrigen oftmals Menschen aus anderen Kulturkreisen, die diese Schweinereien hinterlassen. Erstaunlich bleibt, dass keiner sieht, wer unsere Stadtteile so vermüllt. Denn wenn bei den Essener Ordnungsbehörden nachgefragt wird gilt: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen!
Im Kampf gegen die Vermüllung der Stadt ist daher auch Zivilcourage gefragt!
Man könnte auch auf den Gedanken kommen, dass im Essener Norden Stadtteile
mit Absicht vernachlässigt werden, um verärgerte lästige Bürger los zu werden, oder
um gegebenenfalls freie Fahrt für eine neue Bebauung zu haben.

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