Landesweit / Dienstag, 7.September.2010

Der Domino-Effekt durch die Sarrazin-Debatte

In NRW wird eingebrochen wie noch nie. Aufgeklärt werden die Fälle jedoch immer weniger. „Dank“ einer rücksichtsvollen Behandlung von Straftätern, können Kriminelle bald wieder unterwegs sein. Nach Ansicht des pro-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht müssen endlich die Ursachen der Kriminalität bekämpft werden. Außerdem sollten härtere Strafen Abschreckung bewirken und die Bevölkerung schlicht vor Übergriffen schützen.

Dass die Zahl der Einbrüche in NRW dramatisch ansteigt, kann noch nicht einmal die Presse verheimlichen. Die Polizeigewerkschaft wird deutlich und spricht von hornissenartigen Überfällen auf Privathäuser. Da das Land die Mittel für Kriminalitätsbekämpfung aber seit Langem kürzt und lieber etwa für die Ausbildung von Polizeistrukturen in Afghanistan verwendet, werden die Fälle kaum noch aufgeklärt.

Der pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht wirbt deshalb für eine Neuausrichtung der Politik bei der Wiederherstellung der inneren Sicherheit:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Es müssen hier endlich umfassend alle offenen Fragen beantwortet werden. Deutschland wird zum Tummelplatz international agierender Banden. Das muss endlich auch bei der Zuwanderungsdebatte berücksichtigt werden. Wir wissen, dass sich die organisierte Kriminalität, zum Beispiel von mobilen ethnischen Minderheiten, wie man heute korrekt sagen muss, aus Südosteuropa hier in NRW ganz zielgerichtet Städte und Gemeinden vornimmt. Organisiertes Bettlertum durch Drückerbanden und Übergriffe auf Privathäuser gehören schon längst zur Tagesordnung. Gleichzeitig sorgt eine um sich greifende Orientierungslosigkeit auch bei der einheimischen Bevölkerung zu immer mehr Kriminalität. Nicht umsonst wird die Beschaffungskriminalität für Drogenabhängige als großes Problem genannt.

Die Ursachen von Kriminalität bekämpfen bedeutet deshalb zunächst erst einmal die Wiederherstellung eines Ordnungs- und Wertegefüges sowie schließlich das Aussprechen harter Strafen. Die Bevölkerung ist vor solchen Übergriffen zu schützen. Und die Politik hat wirksame Rahmenbedingungen für diese Sicherheit zu schaffen. Es ist mir völlig unverständlich, warum zum Beispiel die Nachschubwege für die Schlepperbanden von Roma aus Südosteuropa nicht einfach unterbunden werden. Freizügigkeit kann doch wohl kaum eine Forderung sein, die man für die organisierte Kriminalität aufstellt. Aber solche Feststellungen werden wie die Analysen Thilo Sarrazins in eine Ecke gestellt und diffamiert.

Diese Verurteilung von einfachen Wahrheiten nimmt die Bevölkerung aber nicht mehr länger hin. Die Sarrazin-Debatte hat für zahlreiche Neueintritte bei pro NRW gesorgt. Es wird sich zeigen, dass Sarrazin einen Domino-Effekt angestoßen hat, der sich auch auf solche Tabuthemen wie die Kriminalitätsbekämpfung auswirken wird.“