Aktuelles / Dienstag, 14.Juni.2011

CDU verabschiedet sich vom dreigliedrigen Schulsystem

Früher gehörte die Verteidigung des dreigliedrigen Schulsystems bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule zum Markenkern der CDU. Jahrzehntelang wurde gegen die sozialistische Einheitsschule gewettert. In Nordrhein-Westfalen wurde ein Bürgerbegehren gegen die so genannte kooperative Schule initiiert. Kinder mit unterschiedlichen Begabungen sollten nicht in einen Topf geworfen, sondern individuell gemäß ihren Fähigkeiten gefördert werden.

Nunmehr verabschiedet sich die CDU endgültig vom dreigliedrigen Schulsystem. In NRW sucht man einen Ausgleich mit der rot-grünen Landesregierung. Man spricht vom Schulfrieden und opfert letztendlich das bewährte dreigliedrige Schulsystem gegenüber den von Rot-Grün präferierten Gemeinschaftsschulen. Die Vize-Parteivorsitzende der CDU und Bundesbildungsministerin, Annette Schavan, will gar in ganz Deutschland Haupt- und Realschulen zu sogenannten Oberschulen zusammenlegen. Der Linksschwenk der CDU scheint unumkehrbar.

Markus Beisicht

Zur Neupositionierung der CDU in der Bildungspolitik erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„ Wieder einmal kapituliert die konturlose CDU vor den Linken und dem Zeitgeist. Bewährte Positionen werden über Bord geworfen und man passt sich, ganz im Sinne von Angela Merkel, immer mehr grünen und sozialistischen Positionen an. Der politische Amoklauf der CDU, gerade in der nordrhein-westfälischen Bildungspolitik, muss gestoppt werden. Im nordrhein-westfälischen Landtag verteidigt nach dem Linksschwenk der CDU keine Fraktion mehr ernsthaft das bewährte dreigliedrige Schulsystem. Stattdessen wird auf Nivellierung und Gleichmacherei gesetzt. Im Gegensatz zur CDU verteidigt PRO NRW ein differenziertes Schulsystem und lehnt eine leistungsfeindliche sozialistische Gleichmacherei entschieden ab. Ein Grund mehr in NRW auf die neue und unverbrauchte freiheitliche Oppositionsplattform in Gestalt von PRO NRW zu setzen.“