Aktuelles / Dienstag, 7.Juni.2011

CDU biedert sich bei Grünen an

So sieht die Politik der Altparteien aus: Es geht nicht um Grundsätze, um Werte oder Überzeugungen, sondern lediglich um Opportunismus und Machterhalt. Und die Altparteien bemühen sich auch gar nicht, dies zu verschleiern. So hat der CDU-Fraktionschef in Düsseldorf, Karl-Josef Laumann, jetzt erklärt, eine Koalition zwischen Grünen und Schwarzen sei zukünftig möglich. Damit habe die CDU gezeigt, so der Vorsitzende von PRO NRW, Markus Beisicht, dass sie für ein freiheitlich und konservativ eingestelltes Bürgertum nicht mehr wählbar sei.

Es sei für die Demokratie eine bedenkliche Entwicklung, wenn Parteien ihre Inhalte wahlweise nach den Bedingungen ausrichteten, wie die Pfründe am besten zu verteidigen seien, so Beisicht:

Markus Beisicht

„Bei Lebensmitteln ist es nicht erlaubt, dass die Verpackung und der Name Inhalte vortäuschen, mit denen das Produkt nichts zu tun hat. Hier ist die Täuschung des Konsumenten, wenigstens auf dem Papier, nicht erlaubt. In der Politik ist das leider bisher nicht so. Sonst müsste die Laumann-CDU sofort mit Sanktionen rechnen. Als Partei mit dem großen C täuscht die Union christliche Werte nur noch vor und will nun also mit einer Partei koalieren, die etwa die Abtreibung schon allein deshalb so gut findet, weil man mit der dann notwendigen Zuwanderung das deutsche Volk austauschen kann.

Die CDU findet eine Partei koalitionsfähig, die mit linksautonomen Gewalttätern offen sympathisiert, die die Familie abschaffen will, ein Problem mit dem Gewaltmonopol des Staates hat und die das Gymnasium abschaffen möchte, weil man Eliten per se für faschistoid hält. Natürlich kann die CDU diesen Kurs der Grünen einschlagen, aber sie sollte dann auch, wie die SED/ Linke, ihren Namen ändern und dem anpassen, was sie im Sinne der Machterhaltung für opportun hält. Und auch die aktiven Kräfte in der CDU, die sich in der Initiative ‚Linkstrend stoppen‘ organisiert haben, sollten erkennen, dass sie mit ihrem Engagement letztlich nur das konservative Feigenblatt für Politiker wie Laumann sind.

Die PRO-BEWEGUNG steht für die Bewahrung abendländischer Werte, für den Erhalt der Heimat, für eine sozial verantwortliche Politik, die sich gegen den sozialistischen Fremdbestimmungswahn richtet. Die Grünen sind eine Partei der Sozialpädagogen, die den Bürgern ständig vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben. Die freiheitliche PRO-BEWEGUNG will dagegen wieder zu mehr Mitbestimmung und Bürgerrechten zurückkehren und strebt statt Parteiendiktatur eine wesentliche Verstärkung direktdemokratischer Elemente an. Die Bürger haben die Wahl zwischen diesen beiden Politikentwürfen.“