Aktuelles / Montag, 25.März.2013

Innenminister Friedrich vergleicht Attentatsversuch auf Markus Beisicht mit dem Mord an Theo van Gogh

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat den vereitelten Anschlag von Salafisten auf den PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht mit dem Mord durch Islamisten an Theo van Gogh in den Niederlanden im Jahr 2004 verglichen. „Es ist auf jeden Fall eine neue Dimension, dass gewaltbereite Dschihadisten neben Anschlägen auch gezielte Attentate auf einzelne Personen planen. Ähnliche Situationen kennen wir etwa aus den Niederlanden, wo Theo van Gogh 2004 ermordet wurde“, sagte Friedrich dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Friedrich setzt damit ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit, dass auch oppositionelle islamkritische Politiker in Deutschland kein Freiwild für Islamisten oder Linksextremisten sind, sondern unter dem Schutz des Staates stehen. In dieser Deutlichkeit ein mutiges Zeichen angesichts der weit verbreiteten Gleichgültigkeit im politischen Establishment gegenüber der islamistischen Bedrohung, gerade wenn sie sich gegen unbequeme Oppositionelle richtet. Ein Signal, dass von NRW-Innenminister Ralph Jäger (SPD) in der Form wohl undenkbar wäre!