Aktuelles, Regional / Mittwoch, 13.Januar.2016

Leverkusen: Bürger verulken Willkommenskultur

Ein politisch unkorrekter Bürgerantrag wird am kommenden Montag den Leverkusener Stadtrat beschäftigen. Dieser Bürgerantrag stellt für  Gutmenschen aller Couleur natürlich eine dreiste Provokation dar. Haben doch einige Leverkusener Bürger mit dem nachfolgenden Text nach § 24 GO NRW beantragt:

„In vielen Städten in Deutschland wurde die Nutzung von Silvesterböllern mit Rücksicht auf die bei uns Schutz suchenden Menschen eingeschränkt oder ganz verboten.
Nun haben wir in einigen Wochen Karneval. Dieser Brauch ist unseren neuen Mitbürgern völlig fremd und könnte sie durch die Kostümierung und die für diese Menschen nicht nachvollziehbare Ausgelassenheit noch weiter traumatisieren.
Wir stellen nun den Bürgerantrag, aus diesen Gründen die Karnevalszüge drastisch zu verkürzen, um weiteren seelischen Schaden bei den Asyl suchenden Menschen zu vermeiden.
Im Stadtrat sind sicher einige aktive Karnevalisten vertreten, die das nötige Verständnis für die traumatisierten Schutz suchende Menschen aufbringen….“

Zum vorliegenden Bürgerantrag erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende Markus Beisicht:

„Immer mehr Bürger verulken offensichtlich die staatlich verordnete, gutmenschliche Willkommenskultur und den verhängnisvollen Asyltsunami. Sollte es uns nicht gelingen, den Asyltsunami endlich zu stoppen, so könnte eines Tages tatsächlich der rheinische Karneval zur Disposition stehen.“

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