Aktuelles / Dienstag, 17.November.2015

Brisante Sicherheitslage in NRW

Die Zahl der gewaltbereiten Salafisten wächst in NRW geradezu dramatisch. So mußte der umstrittene Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) gestern einräumen, daß deren Zahl seit Juni diesen Jahres von 300 auf mittlerweile 500 gestiegen ist – mit offenbar weiter steigender Tendenz.

Insgesamt gibt es in NRW bereits deutlich mehr als 2000 überaus gefährliche Salafisten. So zählt der Landesverfassungsschutz ca. 40 salafistische Zellen, die, aufgeteilt in Gruppen verschiedener Größenordnung, überall im Land agieren. Sie wirken zumeist im Umfeld diverser Moscheen. Besonders stark ist die Salafistenszene im Köln-Bonner Raum, in Teilen des Bergischen Landes, vor allem Wuppertal und Solingen, in der Region Düsseldorf sowie im gesamten Ruhrgebiet.

Eine besondere Gefahr geht von den rund 50 Rückkehrern aus dem syrisch-irakischen Kriegsgebiet aus. Viele dieser Dschihadisten sind völlig verroht und stellen tickende Zeitbomben dar. Gezielt werden weiterhin junge moslemische Männer von hiesigen Haßpredigern und über das Internet für den sogenannten „Islamischen Staat“ und andere Terrororganisationen rekrutiert.

Zu der islamistischen Terrorgefahr in NRW erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende, Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Die Terrorgefahr in unserem Land ist nicht nur abstrakt, wie es von unseren – dazu offenbar seitens der Politik verpflichteten – Sicherheitsbehörden heißt. Sie ist in Wahrheit sehr real. Allein in den vergangenen Jahre schrammte NRW einige Male an einem verheerenden Anschlag mit vermutlich vielen Todesopfern vorbei. Zwei Attentate scheiterten nur, weil die Sprengsätze aufgrund von Konstruktionsfehlern nicht detonierten. Es ist daher Aufgabe unserer Sicherheitsbehörden, die radikalislamische Szene in NRW und im übrigen Deutschland endlich konsequent zu zerschlagen und deren Akteure aus unserem Land abzuschieben. Ansonsten wird es nur eine Frage der Zeit sein, wann auch bei uns ein furchtbarer Anschlag gelingen wird.“