Brief vom PRO NRW-Parteivorsitzenden Markus Beisicht zum Jahreswechsel
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Brief vom PRO NRW-Parteivorsitzenden Markus Beisicht zum Jahreswechsel

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Liebe Freunde, Mitglieder und Unterstützer von PRO NRW,

das Jahr 2017 ist in wenigen Tagen zu Ende. Das Jahr war für unsere Partei kein einfaches Jahr. Aus wohl überlegten Gründen hatten wir auf eine Wahlteilnahme bei den NRW-Landtagswahlen verzichtet und der AfD den Vortritt gelassen.
Die AfD ist dann mit einem akzeptablen Wahlergebnis in den NRW-Landtag mit dem
Spitzenkandidaten Marcus Pretzell eingezogen. Wenige Monate nach dem
Landtagseinzug haben jedoch neben dem Spitzenkandidaten zwei weitere
Landtagsabgeordneten die Fraktion verlassen, sodass deren Arbeit nicht unbedingt
unter einem guten Stern steht.
Peinlich war auch der Versuch von Teilen der neu gewählten AfD-Landtagsfraktion
ausgerechnet den treuesten Merkel-Unterstützer und Multikulti-Apologeten Armin
Laschet mit zum Ministerpräsidenten zu wählen. Ansonsten hat man von der Arbeit
der AfD-Landtagsfraktion wenig mitbekommen. Lediglich die FDP wunderte sich über
das wenig entschlossene Auftreten der AfD im nordrhein-westfälischen Landtag.

Trotzdem war unser damaliger Verzicht auf den Wahlantritt richtig, zumal bei allen
Wahlen des Jahres 2017 rechte Mitbewerber nicht einen Hauch einer Chance gegen
die AfD hatten und bei allen Wahlen gnadenlos scheiterten.
Es ist uns in einem Kraftakt gelungen, die Partei in NRW völlig zu befrieden, aber
auch zu konsolidieren. Im Herbst erlebten wir einen erfolgreich verlaufenden
Parteitag mit der Wahl eines neuen handlungsfähigen Parteivorstandes. Der
neu gewählte Parteivorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die Partei erfolgreich in die
anstehenden Kommunalwahlen 2020 zu führen.  Die Partei setzt derzeit zuerst auf kommunale Themen und führt aktuell sowohl in
Essen als auch in Leverkusen öffentlichkeitswirksame Kampagnen gegen das
hemmungslose Abzocken der Bürger für eine verfehlte Kommunalpolitik durch. In
diesen beiden Städten lassen die Altparteien die Bürger bluten und drehen immer
dreister an der Gebühren- und Abgabenschraube.

Nur PRO NRW wehrt sich auf kommunaler Ebene gegen das Abzocken unserer Bürger. Während sich unsere Städte immer schneller in Richtung Pleite bewegen und ständig an der Steuer- und Gebührenschraube zulasten der Bürger gedreht wird, klüngeln die verbrauchten
Altparteien an Rhein und Ruhr einträchtig so weiter als wäre nichts gewesen.
Viele Themen, die unseren Bürgern unter den Nägeln brennen, werden nach wie vor in den Stadträten tot geschwiegen: Der drohende finanzielle Kollaps bei
gleichzeitiger Verschwendungssucht und Selbstbereicherung der politischen Klasse;
ständig wachsende Kriminalität und das Unsicherheitsgefühl vieler Bürger; die
mangelnde Integration bestimmter Zuwanderungsgruppen und das drohende
„Kippen“ ganzer Stadtbezirke.
PRO NRW wird auch im Jahre 2018 auf kommunaler Ebene die Interessen der
steuerzahlenden einheimischen Bevölkerung kraftvoll wahrnehmen.

Die Altparteien sind in vielen NRW-Kommunen mit ihrem Latein völlig am Ende. Und
auch die AfD bewegt auf kommunaler Ebene herzlich wenig. Viel zu lange wurden
die Geschicke in den NRW-Kommunalparlamenten von immer den gleichen Parteien und Personen bestimmt. Verkrustete politische Strukturen sind die Ursache für diese
Entwicklung. Die Folgen sind Vetternwirtschaft und Parteienfilz. Es bleibt ein Unding,
wenn in unseren NRW-Kommunen hochdotierte Dezernentenposten primär nach
Parteibuchkriterien und nicht nach Qualifikation und Leistung vergeben werden. Es
gibt für uns daher als kommunale freiheitliche Opposition in NRW jede Menge zu tun.

Ich danke allen ganz herzlich, die uns geholfen haben, durch das für uns schwierige
Jahr 2017 zu kommen. Erholen Sie sich gut über den Jahreswechsel, genießen Sie
die Zeit mit ihren Familien und lassen Sie uns dann gemeinsam die Ziele für das Jahr
2018 in Angriff nehmen.

Nach wie vor ärgert die Altparteien nichts mehr als unsere konsequente freiheitliche
Oppositionspolitik in den Kommunalparlamenten. Wir machen uns stark für NRW
gegen Überfremdung, gegen Kriminalität, gegen Filz und Korruption!
Wir wollen auch weiterhin freiheitliche Kommunalpolitik für unsere Bürger machen
und mit einem guten Wahlergebnis bei den Kommunalwahlen 2020 die Grundlage für
unseren weiteren Einfluss in der NRW-Kommunalpolitik schaffen. Wem es nicht nur
um Pöstchen geht und wer etwas zum Guten wenigstens auf kommunaler Ebene
verändern will, der sollte im kommenden Jahr unsere Bürgerbewegung unterstützen!

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Übergang und ein gesundes Neues Jahr!

Ihr
Markus Beisicht

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