Aktuelles / Montag, 18.Mai.2015

Brief vom PRO NRW-Parteivorsitzenden Beisicht an die Mitglieder

Wir werden gestärkt aus der Krise hervorgehen!

Liebe Mitglieder und Freunde von PRO NRW,

die Partei erlebt derzeit schwierige Zeiten und einige Funktionäre verhaken sich in völlig unnötigen parteiinternen Schlammschlachten, anstatt sich mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen.
Linke Medien einschließlich des Kölner Stadtanzeigers verkünden schon sicherlich verfrüht das Ende unserer Partei und behaupten, es gäbe einen Richtungsstreit. Selbstverständlich gibt es in Wirklichkeit bei uns überhaupt keinen Streit über die politische Ausrichtung der Partei.

PRO NRW ist und bleibt eine freiheitliche, betont grundgesetzkonforme Plattform, die nur in einen Punkt radikal ist, und zwar in der Abwehr jeder Form des Extremismus. Wer wider besseres Wissen das Gegenteil öffentlich behauptet, betreibt letztendlich, in wessen Auftrag auch immer, das Geschäft unserer Gegner.

Es entspricht aber den Tatsachen, dass es seit mindestens einem halben Jahr gravierende inhaltliche Differenzen innerhalb der PRO-Bewegung über den Umgang mit den Verantwortlichen des Kölner Sitzungsgeldskandals gibt. Ich habe immer für einen radikalen Neuanfang in Köln plädiert.

Personen, die wegen eines Betruges zu Lasten der Kölner Steuerzahler verurteilt worden sind, können die Partei, wenn diese glaubwürdig bleiben will, nicht mehr in der Parteispitze repräsentieren. Unsere Kölner Freunde haben das leider anders gesehen und haben sogar einen ehemaligen Stadtrat, der im Kölner Prozess diverse Sitzungsgeldbetrugshandlungen kleinlaut zugegeben hat, erneut in den Vereinsvorstand gewählt.

Wie will ich glaubwürdig das Abzocken von Sitzungsgeldern durch den Präsidenten des Europäischen Parlaments kritisieren, wenn wir nicht auch in unseren eigenen Reihen klar Schiff machen.
Ein anderer Funktionär lähmt die Partei durch eine Art Privatfehde mit dem stellvertretenden Parteivorsitzender Roeseler.
Die Angelegenheit ist auf dem Parteitag und auf diversen Vorstandssitzungen unzählige Male diskutiert und letztendlich entschieden worden. In einer demokratischen Partei sollte man Wahlergebnisse und auch Vorstandsbeschlüsse, auch wenn es einem nicht immer schmeckt, endlich akzeptieren.

Es ist offenkundig, dass derzeit ein Versuch gestartet worden ist, die Partei von innen zu zersetzen. Angesichts Ihrer vielfältigen Reaktionen auf die Geschehnisse bin ich mir aber sicher, dass dies nicht gelingen wird. Unser geschäftsführender Parteivorstand hat völlig einstimmig die notwendigen Beschlüsse gefasst.

Angesichts des Flüchtlings-Tsunamis, der fortschreitenden schleichenden Islamisierung und der Selbstbereicherung der politischen Klasse auf Kosten der Steuerzahler sollten wir uns endlich wieder auf unsere Kernaufgaben konzentrieren.

Erfreulich ist, dass unser stellvertretender Parteivorsitzender Roeseler für Samstag in Mönchengladbach eine überparteiliche Bürgerdemo gegen den ausufernden Asylmissbrauch angemeldet hat. Auch in vielen anderen Städten werden in dieser Woche Info-Stände, Verteilaktionen und Versammlungen durchgeführt werden.

Unsere Parteibasis wird nicht zulassen, dass die Partei von innen zersetzt wird. Letztendlich werden wir gestärkt aus dieser selbstverschuldeten Krise hervorgehen. PRO NRW wird gebraucht. Wenn wir einig und handlungsfähig bleiben, dann werden schon die anstehenden OB-Wahlen im September ein großer Erfolg werden. Jetzt gilt es, Geschlossenheit zu zeigen, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam in die Offensive zu gehen.

Ich setze auf Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Beisicht
-Parteivorsitzender-

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