Aktuelles, Regional / Dienstag, 23.Dezember.2014

Bonn: Zweite BOGIDA-Veranstaltung mit erhöhter Resonanz

Am Montag, dem 22. Dezember, fand in Bonn der zweite Abendsparziergang der „Bonner gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (BOGIDA) statt. Zwischen 400 und 500 Personen haben dieses Mal teilgenommen. Auf der Gegenseite waren auch mehr Gegendemonstranten zu verzeichnen, dennoch konnte der Spaziergang durchgeführt werden.

Vor rund einer Woche, am 15. Dezember, fand mit 300 bis 400 Personen der erste Abendspaziergang statt. Allerdings konnte nur die Auftaktkundegebung am Kaiserplatz durchgeführt werden, da die anwesenden Polizeikräfte nicht in der Lage waren, für die Sicherheit der Teilnehmer zu sorgen. Nach der damaligen Veranstaltung ist es zu einem Verkehrsunfall mit Blechschaden gekommen, der durch vermummte Gegendemonstranten verursacht wurde.

Gestern sah das Bild etwas anders aus. Die Polizei hatte die Situation im großen und ganzen im Griff. Bei der Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz vor dem Rathaus der Bundesstadt Bonn konnte die Veranstaltung eröffnet werden. Unter anderem hielt der Journalist und Buchautor Dr. Udo Ulfkotte eine Rede.

Schon hier wurde deutlich, dass sich gewaltbereite Linke sich unter die Gegendemonstranten gemischt hatten. So gab es den Versuch einer jungen Frau, den Stromgenerator zu beschädigen. Zudem sind Eier und weitere Lebensmittel auf die Teilnehmer der BOGIDA-Kundgebung geworfen worden. Einige linke Pressevertreter provozierten gezielt. Hier sah sich die Polizei nicht in der Lage, für Ruhe und Ordnung zu sorgen.

Der Abendspaziergang durch die Bonner Innenstadt konnte wie geplant durchgeführt werden und es kam zu keinen Zwischenfällen. Als die Teilnehmer sich auf dem Bertha-von-Suttner-Platz zur Abschlusskundgebung versammelt haben, drohte die Situation kurzzeitig zu eskaliseren.

Während Weihnachtslieder gesungen und die Beschallungsanlage aufgebaut wurde, haben mehrere hundert, zum Teil vermummte Linksextreme versucht, über die Kölnstraße den Kundgebungsort zu stürmen. Es sind Wasserbomben, Flaschen und Knallkörper in Richtung der Teilnehmer der BOGIDA geworfen worden. Der Bonner Stadtverordnete und Schriftführer im PRO-NRW-Vorstand, Christopher Freiherr von Mengersen, wurde dabei von einer Flasche am Bauch getroffen. Glücklicherweise kam es zu keinen nennenswerten Verletzungen.

Die Abschlusskundgebung verlief soweit ruhig. Bei den fünf Redner durfte auch der neugewählte PRO-NRW-Generalsekretär, Tony-Xaver Fiedler, einige Worte an die Teilnehmer richten. Weitere Zwischenfälle gab bei der Kundgebung nicht. Allerdings gab es einige Zwischenfälle auf dem Heimweg. Bei der Rathausgasse sind mehrere Teilnehmer von vermummten Linksextremen angegriffen und verletzt worden. Unter anderem erlitt Christopher von Mengersen eine Gehirnerschütterung sowie weitere Verletzungen am Körper und Beinen.

Die nächsten Termine:

„Köln gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (KÖGIDA) 5. Januar 2015

„Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (DÜGIDA) 12. Januar 2015

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