Aktuelles / Montag, 29.April.2013

Bonn: Wenn Agitprop über Leichen geht

„Werfe mit zehn Kübeln Dreck, einer wird mindestens am Geschmähten hängen bleiben!“, so simpel lässt sich das Konzept Manfred „Mani“ Stenners und seines kruden Bündnisses „Bonn stellt sich quer“ zusammenfassen. Stenner gehört der Sorte Gutmensch an, die im „heldenhaften“ Kampf gemeinsam mit dem Hauptstrom (Mainstream) der Altparteien gegen „NazInnen“, „RassistInnen“ und vermeintliche „MenschenfeindInnen“ vorgehen.

Seine Verleumdungen gegen die Bürgerbewegung PRO NRW sind Legion: „Brandstifter“, „rassistische Hetze“, „Rechtsradikale“, „rechtsextrem“ oder auch „Wiedergänger eines Fremdenhasses“. Insbesondere ist ihm das Jahresgedenken an die salafistischen Randale vor der König-Fahd-Akademie, das am 5. Mai 2013 mit einer PRO-NRW-Kundgebung auf dem Bad Godesberger Theaterplatz begangen wird, ein Dorn im Auge.

Einige Dinge an Stenners Agitprop sind auffallend geschmacklos: PRO NRW soll mit dem Brandanschlag von Solingen, bei dem der Verfassungsschutz eine unrühmliche Rolle gespielt hatte und den Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen in einen halluzinierten Zusammenhang gebracht werden. So sieht Polemik aus, die sich nicht einmal scheut, über reale Leichen zu gehen. Ferner holt man sich mit Bürgermeister Horst Naaß (SPD) einen ausgewiesenen „Spezialisten“ mit an Bord, der sich 2011 auf einer von „Milli Görüs“, einer Gruppe türkischer Islam-Extremisten und Antisemiten, mitorganisierten Veranstaltung blicken ließ. Gilt nun das Prinzip „Dummheit gegen Rechts“?

„Mit seinem grob fahrlässigen, wenn nicht gar vorsätzlichen Handeln macht Manfred Stenner sich selbst zum ‚nützlichen Idioten‘ (Lenin) radikaler Mohammedaner“,

betont der Bonner PRO-NRW-Ratsherr Nico Ernst.

Nico Ernst

„Seine inflationären ‚Rassismus‘- und ‚Extremismus‘-Vorwürfe gegen unsere freiheitliche Partei begründet er in keiner Weise, sondern stellt diese als unwahre Tatsachenbehauptungen in den Raum. Seit wann Islamkritik ‚Hetze‘ gegen eine ‚Rasse‘ soll, ist mir schleierhaft. In puncto Extremismus muss Stenner einmal dringend vor der eigenen Haustüre kehren, denn wer Kommunisten und Anarchisten wie die SED-Fortsetzungspartei ‚Die Linke‘ oder die ‚Antifa‘ zu Bündnispartnern erklärt, der befindet sich außerhalb des antitotalitären Konsens’ von Demokraten. Von irrlichternden politisch Korrekten wird sich unsere Bürgerbewegung PRO NRW selbstverständlich nicht beirren lassen, sondern sie wird weiterhin konsequent allen Extremismen, egal ob nationalsozialistisch, islamisch oder sozialistisch den rechten Weg weisen, nämlich den auf den Sondermüllhaufen der Geschichte!“