Aktuelles / Freitag, 28.Januar.2011

Bonn: SPD entdeckt das "Terror-Nest"* Bundesstadt

Landesinnenminister und Freund der staatlich-türkischen Islam-Behörde DITIB, Ralf Jäger (SPD), findet ein Lob bei seinen GenossInnen der Landtagsfraktion. Renate Hendricks und Bernhard von Grünberg erklären in Bezug auf die radikal-islamische Bedrohung in ihren beiden Wahlkreisen: „Dass der Minister die Gefahr ernst nimmt und entschlossen reagiert, ist gut für Bonn.“ In indirekter Rede schreibt der General Anzeiger Bonn Hendricks warne davor, die Bekämpfung des islamischen Extremismus „irgendwelchen Populisten in die Hand zu geben“. Wer sind diese geheimnisumwobenen „Populisten“ in der Bundesstadt? Hierüber herrscht politisch korrektes Schweigen.

Das Bonbon, welches Jäger für seine GenossInnen aus Bonn bereithält, ist dergestalt, dass künftig zehn weitere Ermittler bei der Polizei in der Abteilung Staatsschutz zur Bekämpfung islamischer Fanatiker eingesetzt werden. Wolfgang Beus, Sprecher des Innenministeriums, erklärt hierzu: „Wir haben die Stellen in Bonn neu berechnet und die Anforderungen an die Realität angepasst.“ Wie ist das bloß mit der Aussage des örtlichen Polizeipräsidenten Wolfgang Albers (SPD) in Einklang zu bringen, es gebe nur etwas mehr als ein Dutzend gewaltbereite Muslime im Stadtgebiet? Für jeden Hassprediger gleich zwei oder mehr Ermittler in seiner Behörde?

Nico Ernst, pro-NRW-Stadtverordneter in der Bundesstadt Bonn

„Wenn die SPD sich als kompetente Extremismus-Bekämpferin präsentieren möchte, so halte ich das für einen schlechten Scherz“,

äußert sich der Bonner pro-NRW-Stadtverordnete Nico Ernst.

„Das letzte Mal, dass ein SPD-Mann das deutsche Volk erfolgreich vor Terror geschützt hat, war das Vorgehen der Regierung Helmut Schmidt gegen die Mörder der RAF, jedoch liegt der ‚Deutsche Herbst’ mittlerweile über 30 Jahre zurück. Aber heute? Gemeinsam mit Sigmar Gabriel und Andrea Nahles gegen Al-Qaida und ihre Geschwister im Ungeiste? In der Realität sähe das sicherlich bizarr aus! Lieber will ein Sebastian Edathy ein islamkritisches Internet-Forum wie Politically Incorrect unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stellen lassen, womit er bereits grandios gescheitert ist. Uns von der Bürgerbewegung kommt es gerade recht, wenn wir die Altparteien zu wildem Aktionismus animieren. Die SPD ist nun die Getriebene, nicht wir!“

*Boulevardblatt Express vom 21. Januar 2011