Aktuelles / Freitag, 11.Mai.2012

Bonn: Polizei verneint Salafisten-Schüsse auf Beamte

Angefangen hat alles mit einem PRO-NRW-Videomitschnitt von den schweren Islamistenkrawallen am letzten Wochenende in Bonn. Darauf ist deutlich ein hoher Polizeibeamter mit folgendenWorten gegenüber den PRO-NRW-Verantwortlichen zu hören:

„Auf uns ist geschossen worden … Ab jetzt ist kein Spaß mehr. Auf uns ist geschossen worden“

 

Mehrere Tage kursierte das Video in diversen Nachrichtenblogs im Internet, bevor nun auch der erste „Qualitätsjournalist“ von der Kölnischen Rundschau darauf aufmerksam wurde und das Polizeipräsidium Bonn damit konfrontierte:

In Bonn ist die Polizei unterdessen auf Anfrage dieser Zeitung Gerüchten entgegen getreten, nach denen während der Ausschreitungen am Samstag in Lannesdorf auch Schüsse gefallen sein sollen. Das hatte eine im Internet verbreitete Filmsequenz nahegelegt. Darin erklärt ein Beamter während der Eskalation den Vertretern von PRO NRW, dass ihre Veranstaltung beendet sei. „Sie brechen hier ab. Ab jetzt ist kein Spaß mehr. Auf uns ist geschossen worden.“ Es seien „definitiv keine Schüsse gefallen“, sagte Polizeisprecherin Daniela Lindemann. Allerdings sei es durchaus möglich, dass der Beamte die von den Einschlägen der geschleuderten Steine auf Autoblechen und Glasscheiben entstandenen Geräusche zunächst fehlgedeutet habe.“

Interessant ist zunächst, dass die mediale Gegenöffentlichkeit durch islamkritische und freiheitliche Internetblogs inzwischen so stark ist, dass auch etablierte Medien darauf reagieren müssen. Zum anderen erscheint es weiter fragwürdig, dass erfahrene Beamte das Auftreffen von Steinen und Flaschen als scharfe Schüsse fehlinterpretieren. Wahrscheinlicher wäre das, wenn von den Islamisten tatsächlich Stahlkugeln mithilfe von starken Zwillen auf die Polizeibeamten geschossen worden wären, wie es offizielle Fotos von beschlagnahmten Waffen der Salafisten nahe legen. Denn solche Stahlkugeln dürften beim Einschlagen tatsächlich schussähnliche Geräusche verursachen – und haben im übrigen eine potentiell ähnlich tödliche Wirkung wie scharfe Munition!

Es besteht also nach wie vor Klärungsbedarf bzgl. der brutalen Islamisten-Ausschreitungen von Bonn und der mangelhaften Polizeistrategie, die viel zu wenig Beamte mit viel zu wenig Material (keine Wasserwerfe etc.) einem gewalttätigen Salafistenmob ausgesetzt hat. Auch hier hat der oberste Dienstherr der NRW-Polizei, SPD-Innenminister Jäger, spektakulär versagt!

PRO NRW fordert deshalb: Wer von den Beamten erwartet, gegen gewalttätige Islamisten mit harten Mitteln vorzugehen, muss die Polizei dementsprechend ausrüsten und ihr auch politisch den Rücken stärken!