Regional / Mittwoch, 11.August.2010

Bonn: Neue Internetseite des pro-NRW-Kreisverbandes geht an den Start

Rund zwei Monate mussten die Besucher der gut eingeführten und regen Anklang findenden Internetseite des Bonner pro-NRW-Kreisverbandes auf täglich aktuelle Informationen aus der Bundesstadt verzichten. Nachdem nun aber alle technischen Probleme behoben wurden und die optische Überarbeitung der Internetseite so gut wie abgeschlossen ist, besteht  jetzt wieder ein uneingeschränkter Zugriff. Das Team um den Bonner Kreisvorsitzenden Detlev Schwarz  und Stadtrat Nico Ernst wird nun wieder täglich dafür sorgen, das aktuelle Artikel auf der Internetseite zu lesen sind. Nachfolgend veröffentlichen wir einen kleinen Vorgeschmack:

Medinghoven – Eine Ortschaft versinkt im Chaos

Wie stellt sich der Normalbürger eine verwahrloste Gegend vor? Tagtägliche Polizei- und Feuerwehreinsätze, wild in der Öffentlichkeit verstreuter Müll, herumlungernde und nicht ungefährliche Jugendbanden, heruntergekommene Wohnblöcke und eine allgemeine Tristesse ob der unerträglichen Zustände: All das ist bittere Realität in Medinghoven. Die von Einheimischen auf Grund der prekären Situation organisierte Bürgerinitiative Schöner Stadtteil Medinghoven (BISS) erhält zu wenig Unterstützung durch die Altparteien.

Im Westen des Stadtteils Duisdorf entstand in den 1970er Jahren direkt an der Grenze zu Alfter Nettekoven die Neubausiedlung Medinghoven. Unter Bundesbeamten erfreuten sich die dortigen Wohnungen großer Beliebtheit. Der in Duisdorf wohnhafte pro-NRW-Kreisvorsitzende Detlev Schwarz bestätigt: „Vor 20 Jahren war Medinghoven eine bürgerliche und angesehene Gegend zum Wohnen. Leider ist das heute anders.“ Nachdem Bonn in den 1990er Jahren seine Funktion als Bundeshauptstadt verloren hatte, sank die Anzahl der Beamten in der Ortschaft kontinuierlich; Nachmieter wurden zumeist Ausländer aus aller Herren Länder. Mittlerweile besitzt etwa die Hälfte der Einwohner Medinghovens einen „Migrationshintergrund“, unter den zahlreichen Minderjährigen und Jungerwachsenen deutlich mehr. Das Gebiet hat sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt, der mühelos mit den Quartieren Brüser Berg, Alt-Tannenbusch und den Ungunstlagen im Bezirk Bad Godesberg konkurrieren kann – sehr zum Leidwesen der einheimischen Bevölkerung.

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