Aktuelles / Donnerstag, 2.Mai.2013

Bonn: Jürgen Nimptsch und der christlich-islamische Dialüg

Einen politisch korrekten Hansdampf in allen Gassen möchte am Wochenende 4./5. Mai 2013 Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD) darstellen. Der ehemalige Schauspieler der Kölner Theatertruppe „Cäcilia Wolkenburg“ und einstige Rektor der Gesamtschule Bonn-Beuel gedenkt am 4. Mai Gast in der vom mohammedanischen Saudi-Arabien geleiteten König-Fahd-Akademie zu sein. Im Lannesdorfer Allah-Außenposten ist ein „Tag der offenen Tür“ geplant. Am Folgetag wird Nimptsch in Bad Godesberg die Gegendemonstration zur PRO-NRW-Kundgebung, organisiert vom Linksaußen-Bündnis „Bonn stellt sich quer“, mit einer Ansprache „beehren“. Anschließend geht es für Genosse Oberbürgermeister zu den Veranstaltungen von „Wir gehen woandershin“, das sich als christlich-islamisches Gemeinschaftsprojekt gegen PRO NRW versteht.

Pikant an Nimptschs Rundtour durch den Stadtbezirk sind u. a. die Tatsachen, daß 2003 die Bezirksregierung Köln als Schulaufsichtsbehörde kurz davor stand, die König-Fahd-Akademie wegen der Verbreitung mohammedanisch-extremistischer Lehren schließen zu lassen, bei „Bonn stellt sich quer“ bekennende Staatsfeinde von DKP und Antifa-Gruppen mit von der Partie sind, und das Projekt „Wir gehen woandershin“ von der Salafisten-freundlichen Al-Ansar-Moschee wie auch dem Stadtverordneten Haluk Yildiz (Islam-Partei „Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit“), dessen Verbalausfälle im Rat und Extremisten-Verharmlosungen notorisch sind, mitgestaltet wird. Der erste Bürger der Stadt befindet sich in „bester“ Gesellschaft.

Nico Ernst

„Während wir von der Bürgerbewegung PRO NRW am 5. Mai verbunden mit dem Appell ‚Nie wieder!‘ der mohammedanischen Gewalt im Vorjahr gedenken und Solidarität mit den beiden seinerzeit lebensbedrohlich durch den salafistischen Messerstecher Murat K. verletzten Polizisten üben wollen, meint Nimptsch unterdessen Veranstaltungen aufsuchen zu müssen, die zumindest extremistisch beeinflußt sind. So stelle ich mir kein aktives Engagement für unsere Demokratie vor“,

bemängelt der Bonner Ratsherr Nico Ernst die Pläne des Oberbürgermeisters.

„Auch die an ‚Wir gehen woandershin‘ beteiligten Katholiken sollten einmal reflektieren, was sie zu tun beabsichtigen, nämlich die Verbrüderung mit einer Gemeinschaft, die offensiv die Gottessohnschaft Jesu leugnet (Koran Sure 10 Vers 68). Von evangelischen ‚KäßmännInnen‘ sind wir Kulturrelativismus bis zur Selbstaufgabe gewohnt, doch nicht aus dem Katholizismus.“