Aktuelles / Dienstag, 15.Mai.2012

Bonn: Die Presse „entdeckt plötzlich“ – Salafisten sind Schuld an der Gewalt

Nach aktuellen Presseberichten wächst die Kritik am Demo-Einsatz der Polizei in Bonn am 5. Mai. Aus den Reihen der Ordnungshüter werden jetzt massive Vorwürfe gegen die Polizeiführung laut. Diese habe die Lage im Vorfeld falsch eingeschätzt. Es wäre auch zu Ausschreitungen gekommen, wenn PRO NRW die Mohammed-Karikaturen nicht gezeigt hätte, so Beamte. Der PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener bewertete diese Presseberichte als weiteren Beleg für einen durch und durch manipulativen Wahlkampf der Massenmedien.

Es sei ungeheuerlich, dass erst zwei Tage nach der Wahl die Schmutzkampagne gegen PRO NRW durch eine verschleppte Berichterstattung als gezielte Lüge enttarnt werde, so der Politologe Wiener:

„Es glaubt dem General-Anzeiger kein Mensch, dass er diese Informationen erst jetzt bekommen haben will. Seit dem 5. Mai wurde über unsere BÜRGERBEWEGUNG in allen Massenmedien gelogen, was das Zeug hält. Es wurde der Eindruck erweckt, PRO NRW sei für die Ausschreitungen gegen die Polizei durch das Zeigen der Mohammed-Karikaturen verantwortlich gewesen. Nun wird zufällig zwei Tage nach der Wahl korrigiert, PRO NRW sei ’nicht das Hauptproblem‘ gewesen.

Mit der Gleichsetzung von Salafisten und PRO NRW hat die Presse den Wahlkampf manipuliert, indem sie den Wählern bewusst ein falsches Bild von unserer Partei gezeichnet hat. Wir werden prüfen, inwieweit eine Beschwerde im Presserat sinnvoll ist. Außerdem werden wir dafür sorgen, dass auch diese Manipulation nicht in Vergessenheit gerät.“