Aktuelles / Mittwoch, 26.Januar.2011

Bonn: Demo gegen Großmoscheen und die mediale Auseinandersetzung mit der Bürgerbewegung pro NRW

Während im General-Anzeiger Bonn (GA) seit der Landtagswahl vom Mai 2010 wahrheitswidrig so getan worden ist, als sei der pro-NRW-Kreisverband vor Ort inaktiv, wurden in der Ausgabe vom 26. Januar 2011 die bundesstädtischen Nonkonformisten erstmals wieder indirekt erwähnt. Ebba Hagenberg-Miliu schreibt in ihrem Kommentar „Jede Meinung ist gefragt“, der sich auf die beiden „interreligiösen Treffen“ im Bezirk Bad Godesberg bezieht, von „Internetforen am politischen Rand“, womit sie die Netzpräsenz des pro-NRW-Kreisverbandes Bonn meint. Diese Seite basiert auf dem System WordPress, ist jedoch kein klassisches Forum mit interaktiven Funktionen für jedermann. In diesen „Foren“ habe man nun die Veranstaltung als „‚Islam für die Blauäugigen’ verhöhnt“.

Im zweiten Absatz beklagt Hagenberg-Miliu, Zusammenkünfte wie die zwei Kirchen-/Moscheen-Besuche seien auch für Islamkritiker frei zugänglich, was diese jedoch unterschlagen würden. Hier irrt die GA-Journalistin, da der pro-NRW-Kreisverband Bonn niemals in Abrede gestellt hat, mit eigenen Aktivisten an derartigen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Im Gegenzug sind auch Treffen von pro NRW für jeden zugänglich, der die Regeln des demokratischen Anstandes wahrt. An dieser Stelle macht der pro-NRW-Kreisverband Bonn dem GA das Angebot, eine gemeinsame Podiumsdiskussion zum Thema „Der Islam in Bonn – Ein Gewinn oder eine Gefahr?“ zu veranstalten.

Nico Ernst, pro-NRW-Stadtverordneter in der Bundesstadt Bonn

„Dass Vertreter der Massenmedien auf unseren Netzseiten mitlesen, ist uns bekannt. Sehr häufig geht es dann aus Sicht der Redakteure um eine Abwägung, ob nonkonforme Aktionen totgeschwiegen werden können, oder diese so viel Wirbel verursachen, sodass ein weiterer Einsatz der Schweigespirale für das eigene Medium kontraproduktiv sein könnte“,

zieht der Bonner pro-NRW-Stadtverordnete Nico Ernst seinen Rückschluss.

„Demnächst werden wir in der Bundesstadt aber zu 100 Prozent die Medienblockade durchstoßen, da es am 2. April 2011 eine Demonstration gegen den Bau der beiden Großmoscheen im Bereich Nordstadt/Alt-Tannenbusch geben wird. Was den GA speziell anbelangt, wird es in den kommenden Tagen von meiner Seite aus einen Offenen Brief an die Redaktionsleitung geben, der einem großen Verteiler der örtlichen Politik wie auch den lokalen Medien zur Kenntnis gegeben werden wird. Die Bonner Bürger werden in den nächsten Wochen und Monaten wieder häufiger von Aktionen unserer Bürgerbewegung pro NRW aus den Massenmedien erfahren.“

Weitere aktuelle Infos zur Arbeit von pro NRW in der Bundesstadt Bonn gibt es auf der Pro-NRW-Kreisverbandsseite.