Aktuelles / Mittwoch, 17.Oktober.2012

Bonn: Antwort von Stadtrat Nico Ernst auf Frank Vallenders Ausführungen

Bonn und seine Stadtbezirke nach erfolgreicher Islamisierung der Stadt

Der Bonner General-Anzeiger-Redakteur Frank Vallender konstatiert: Die Bundesstadt hat ein Problem mit ihrer großen Salafisten-Szene. Die Altparteien blenden dieses Problem weitestgehend aus. Die islamische BIG-Partei zeigt zumindest eine unverständliche Naivität gegenüber dem Salafismus, während der „rechte Rand“ (gemeint wird mit diesem Neusprech der „Qualitätsmedien“ die freiheitliche Bürgerbewegung PRO NRW) nicht differenziere zwischen Allah-Gläubigen, die demokratisch gesinnt seien, und solchen, die Extremisten sind. Derartige Worte regen zum Nachhaken an.

Fakt ist, daß im Stadtrat gerade einmal vier von 80 Personen als „Ungläubige“ nähere Kenntnisse über den Salafismus und sonstigen islamischen Extremismus haben: Der PRO-NRW-Ratsherr Nico Ernst sowie die drei Vertreter des Bürger Bundes Bonn. Die BIG-Partei mit ihrer Ratsgruppe aus zwei Personen sucht nicht nur die Nähe zum Salafismus (siehe die Äußerungen Moussa Acharkis zu „unseren Jugendlichen“ am 5. Mai 2012), sondern hat daneben auch Judenfeindlichkeit im Repertoire, indem man mit einer Großen Anfrage dem Jüdischen Nationalfonds verschwörungstheoretischen Unsinn unterstellte und am 4. Juni 2010 bei einer Hamas-nahen Demonstration Präsenz zeigte.

Die haltlose Behauptung, PRO NRW unterscheide nicht zwischen Mohammedanern demokratischer und extremistischer Art, ist Nonsens. Sehr wohl gibt es Personen aus islamischen Kreisen, die für sich die Werte der Demokratie entdeckt haben. Normalerweise handelt es sich dabei um Apostaten wie Ayaan Hirsi Ali und Konvertiten zum Christentum wie Barino Barsoum. Jeder, der überzeugter Demokrat ist, kann kein Moslem im engeren Sinne sein, da ein demokratisch-säkularer Staat der Moderne nach koranischer Lehre „taghut“ ist, also ein Götze. „Ungläubige“, die keinen Vertrag mit dem Islam haben, werden als „Soldaten Satans“ geschmäht.

Den Salafisten geht es insbesondere darum, den ursprünglichen Islam der Zeit Mohammeds zu leben. Einige Salafisten haben eine sehr umfassende theologische Ausbildung wie beispielsweise Hassan Dabbagh in Leipzig, der sich gar Scheich nennen darf. Frank Vallender kann gern einmal ihm gegenüber versuchen, seine gewagte These vom streng gläubigen Moslem und überzeugten Demokraten zu verteidigen. Spätestens nach Nennung einiger Koran-Stellen sowie mancher Hadithe durch Dabbagh wäre Vallender kinderleicht im Disput geschlagen.

Es ist Vallender anzurechnen, den Altparteien im Rat Untätigkeit in puncto Islam-Extremismus vorzuwerfen, doch er ist noch nicht in der Lage, den Mehltau der politischen Korrektheit aus seiner Gedankenwelt zu entfernen,

äußert sich Nico Ernst über den GA-Schreiber.

Der heutige Islam ist mit dem voraufklärerischen Christentum vergleichbar, in dem Staat und Glaube ineinander wirkten. Die höchsten Instanzen der westlichen Christenheit waren der Papst in Rom als geistliches und mit seinem Kirchenstaat zugleich weltliches Oberhaupt und der Kaiser in Deutschland als höchster weltlicher Verteidiger des Glaubens.

Vergleichbare Formen der Theokratie gibt es heutzutage in Staaten wie dem Königreich Saudi-Arabien, dem Emirat Katar oder der Islamischen Republik Iran. Der Islam sagt klipp und klar, daß sich alles und jeder dem Willen und den Gesetzen Allahs zu unterwerfen (Bedeutung des Wortes Islam) hat. Dieses Dogma ist nicht diskutabel, genauso wenig wie die Dreifaltigkeit Gottes in der katholischen Kirche.

Im Gegensatz zum Islam ist das Christentum keine Gesetzesreligion, sondern gibt nur ungefähre Richtlinien vor wie die zehn Gebote. Beispielsweise darf sich aus islamischer Perspektive kein Staat anmaßen, die Todesstrafe abzuschaffen wie 1949 die Bundesrepublik Deutschland, da u. a. der Abfall vom islamischen Glauben mit dem Tode geahndet werden muß laut der Scharia, also dem Willen Allahs. Die Kairoer Erklärung der Menschrechte im Islam von 1990 ist eine Farce, da alles unter Scharia-Vorbehalt gestellt wird, was Bände spricht über die Ansichten ihrer Autoren.

Es mag in der islamischen Welt Republiken mit gewählten Präsidenten geben, jedoch ist dort das politische Leben ins Korsett der koranischen Ideologie geschnürt. Kein einziger islamisch geprägter Staat dieser Welt ist eine ausgereifte Demokratie, die mit deutschen Standards mithalten könnte, nicht einmal die Türkei, der nach wie vor diesbezüglich Defizite bescheinigt werden. Das sollte zu denken geben, doch stehen politisch korrekte Träumer der westlichen Welt bekanntlich mit der Wahrheit auf Kriegsfuß.