Aktuelles / Freitag, 19.Februar.2016

Bochumer Willkommenskultur

Die Stadt Bochum belegt mittlerweile ganz dreist auch Seniorenwohnungen mit Asylbewerbern. In den VBW-Seniorenanlagen regt sich mittlerweile der Widerstand. Bekanntlich kooperiert seit dem Jahr 2013 die VBW GmbH bei der Wohnraumbeschaffung für Asylbewerber mit der Bochumer Sozialverwaltung. Die VBW GmbH hat mittlerweile rund 140 VBW-Wohnungen mit Asylbewerbern auf Kosten der einheimischen Steuerzahler belegt – darunter auch 21 Seniorenwohnungen an der Park-/Steinhausstraße, an der Dahlhauser Höhe, am Wiesental und an der Vogelstraße. Insbesondere an der Vogelstraße wehren sich die Nachbarn gegen die neuen Nachbarn. Eine 74-jährige Mieterin berichtete gegenüber der Presse, dass wie vor drei Jahren in die Anlage gezogen sei und insgesamt 30.000 Euro investiert habe, um in Ruhe den Lebensabend zu verbringen. Mit der Ruhe sei es allerdings vorbei, seit syrische Asylbewerber in der Anlage untergebracht worden sind. Die Rentnerin erklärte, dass die Syrer die Nacht zum Tag machen, ständig Besuch haben und unerträglichen Lärm erzeugen. Sie und andere Mieter protestieren nun zu Recht gegen die Unterbringung von Asylbewerbern in Seniorenwohnungen. Der Bochumer PRO NRW-Kreisverband unter dem Kreisvorsitzenden und Bochumer Stadtrat Adler lehnt die Unterbringung von Asylbewerbern in Bochumer Seniorenanlagen entschieden ab. Eine solche Unterbringung ist nicht sozial verträglich, zumal die öffentlich geförderten Wohnungen für Senioren zweckbestimmt sind und in einer Info-Schrift der Stadt Bochum von einem Einzugsalter ab 60 Jahre die Rede ist. PRO NRW wird die protestierenden Bochumer Seniorinnen und Senioren vielfältig unterstützen. Zudem plant man eine Unterschriftensammlung, mit der die Petenten ihren Protest gegen die Unterbringung von Asylbewerbern auf Kosten der Bochumer Steuerzahler in Seniorenwohnungen bekräftigen können.

Tags: , ,