Aktuelles / Dienstag, 6.November.2012

Bochum: PRO NRW fordert Aufklärung über die Zahlung der Stadtwerke an Peer Steinbrück

Für seinen kurzen Aufritt in Bochum beim „Atrium Talk“ der Stadtwerke im November 2011 erhielt der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mal eben 25.000,00 €. Nachdem die Stadtwerke der hochverschuldeten Ruhrgebietsmetropole Bochum für diese Summe in die Kritik geraten waren, behaupteten sie, Steinbrück hätte das Honorar spenden müssen. Der „Arbeiterführer“ Steinbrück konnte aber nachweisen, dass es mit dem Veranstalter keine Verabredung dazu gab.

Ausgerechnet die Stadtwerke Bochum zahlten also dem Genossen Steinbrück für einen kurzen Auftritt 25.000,00 €. Dies stellt ein Skandal sondergleichen dar. Das Honorar für Steinbrück war maß- und geschmacklos, gerade in einer armen Stadt wie Bochum.

Jeden Euro, den der Versorger für Steinbrück dreist verschwendete, hatte er zuvor Stromkunden abgenommen. Damit haben die Bochumer Stadtwerke erneut gezeigt, dass sie mit Geld nicht umgehen können. Der neugegründete PRO-NRW-Kreisverband Bochum unter seinem Kreisvorsitzenden Hans-Joachim Adler fordert nun eine rückhaltlose Aufklärung des Skandals.

Es kann nicht angehen, dass sich unsere Politiker bei stadtnahen Betrieben hemmungslos auf Kosten der Stromkunden selbst bedienen. Offenbar versteht der Genosse Steinbrück sein politisches Engagement auch als Schlüssel zur Lösung der eigenen sozialen Frage auf die Kosten der Gebühren bzw. Steuerzahler.