Aktuelles / Freitag, 13.Juli.2012

Bochum: General Motors muss Zusagen auch nach Stracke-Abgang einhalten!

„Der US-Autokonzern General Motors muss seine Beschäftigungszusagen für das Opelwerk in Bochum auch nach dem überraschenden Abgang von Opelchef Stracke einhalten“, fordert der PRO-NRW-Ruhrgebietsvorsitzende Kevin Hauer.

Kevin Hauer

Eine Beschäftigungsgarantie bis 2016 – mit Lohnverzicht als Gegenleistung – wurde jüngst für alle deutschen Opelwerke  ausgehandelt. Nach dem Stracke-Abgang befürchten viele aber nun die Einsetzung eines knallharten Sparkommissars als neuen Opelchef durch den Mutterkonzern General Motors. „Hier muss auch die Politik ein klares Zeichen setzen, dass die Beschäftigten im Ruhrgebiet kein beliebiger Spielball internationaler Konzerne sind“, so Hauer weiter. „Es kann nicht angehen, dass Großkonzerne dem deutschen Staat immer wieder zahlreiche finanzielle und sonstige Vergünstigungen abverhandeln, aber dann nicht einmal bereits gegebene Zusagen einhalten! Gerade im strukturarmen Bochum wäre eine vorzeitige Schließung des Opelwerkes eine Katastrophe für tausende Familien. PRO NRW wird sich deshalb als die soziale Heimatpartei in dieser Frage stark engagieren und das Thema auch in den Kommunalwahlkampf 2014 bringen!“