Aktuelles / Dienstag, 21.Januar.2014

Blanker Hass und islamistische Verblendung

Der Haupttäter der salafistischen Ausschreitungen anlässlich der PRO NRW-Kundgebung am 5. Mai 2012 in Bonn ist erneut zu 6 Jahren Haft verurteilt worden:

Der 27jährigen türkischstämmige Murat K., der bei einer PRO NRW-Kundgebung am 5. Mai 2012 mehrere Polizisten mit dem Messer teilweise lebensgefährlich verletzt hatte, war bereits im Oktober 2012 wegen schweren Landfriedensbruchs, schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch das Landgericht Bonn verurteilt worden. Nach erfolgreicher Revision durch den BGH musste nun das Strafmaß durch eine andere Kammer des Landgerichts Bonn überprüft werden.

In der neuen Verhandlung zeigte der gefährliche Islamist wiederum seine unbelehrbare extremistische Gesinnung. PRO NRW habe mit dem Hochhalten von Mohamed-Karikaturen den Propheten und damit auch alle Muslime beleidigt. Er habe selbstverständlich das Recht, auch mit Gewalt gegen PRO NRW vorzugehen. Er hätte so gehandelt, wie ein Muslim handeln sollte. Für ihn seien nur der Koran und die Scharia maßgeblich, die ihm das Recht geben, auch mit Gewalt gegen Ungläubige vorzugehen. Das Grundgesetz und deutsche Rechtsinstitutionen lehne er ab. Er hielt dann im Gerichtssaal dreist den Koran hoch und warf Grundgesetzblätter auf den Boden.

Was er so von der deutschen Justiz hielt, zeigte er schon beim Einzug des Gerichts. Er blieb als einziger sitzen. In seinem Schlusswort betonte er dann noch dreist: „Ich habe am 5. Mai getan, was jeder aufrechte Muslim getan hätte. Wer Mohamed beleidigt, verdient die Todesstrafe.“ Er verspreche weiter, gegen alle vorzugehen, die diesen beleidigten und das unterstützten. „Mordanschläge werden weiter durchgeführt.“ Es werde Hass und Feindschaft geben, solange „ihr nicht den Islam annehmt“, brüllte er im Gerichtssaal.

Das Landgericht verurteilte ihn dann erneut zu sechs Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerem Landfriedensbruch. Bevor die Landgerichtskammer den Angeklagten erlebt habe, habe sie ganz politisch korrekt daran gedacht, die Strafe zu mildern. Doch dies sei nach den Tiraden des Angeklagten nicht mehr möglich gewesen. So musste der zuständige Richter feststellen: „Aber wir können nicht umhin, bei ihm eine rechtsfeindliche Gesinnung  festzustellen. Er hat mit Mordanschlägen gegen Institutionen des Staates, mit Hass und Feindschaft gedroht, eine Ausfertigung des Grundgesetzes auf den Boden geworfen. Das alles spricht so gegen Menschenwürde, Respekt und Toleranz, dass die Strafe nicht niedriger ausfallen konnte.“

PRO NRW fordert erneut das Verbot aller salafistischen Vereine und Organisationen sowie von unseren Sicherheitsbehörden endlich einen entschlossenen Kampf gegen den gewaltbereiten islamistischen Extremismus. Es kann nicht hingenommen werden, dass salafistische Extremisten uns mit Gewalt vorschreiben wollen, was wir in unseren Städten dürfen und was nicht.

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