Aktuelles / Montag, 21.September.2015

Bischof fordert Deutsche auf, sich Asylbewerbern anzupassen

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat in einer Predigt die Deutschen aufgefordert, sich an die Asylbewerber anzupassen. Er äußerte wörtlich: „So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, werden auch wir es tun müssen!“ Laut der katholischen Kirche in Deutschland müssten die Deutschen Abstand „vom gewohnten Wohlstand“ nehmen und „bescheidener werden“.

Er forderte die Deutschen dann auf, den Wohlstand mit den Asylbewerbern zu teilen. Overbeck bekundete: „Alle, die kommen, sind unsere Schwestern und Brüder, weil sie von Gott her willkommen sind. Sie beschenken uns, wie wir sie.“ Deutschland müsse zeigen, dass man nicht für Abschottung und Selbstbehauptung stehe, sondern Räume der Freundschaft für die Asylbewerber schaffen will.

Bei solchen Bischöfen muss man sich nicht über massenhafte Kirchenaustritte wundern. Besonders peinlich ist, dass der Bischof das Teilen offenbar nur auf die einheimischen Steuerzahler bezieht. Bislang ist nicht bekannt geworden, dass Overbeck selber Teile seiner üppigen Bezüge mit kosovarischen als albanischen Asylbewerbern teilen möchte.

Der Essener Bischof Overbeck sollte sich mal mit seinen Amtsbrüdern in Ungarn beschäftigen. Diese vertreten bezüglich des Umgangs mit Asylbewerbern völlig andere Ansichten. Diese verteidigen die nationale Identität der Ungarn und unterstützen im Wesentlichen die restriktive Asylpolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Auch Deutschland bräuchte Politiker wie Orban, um einen Ausweg aus der Asylkrise zu finden.

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