Aktuelles, Landesweit / Montag, 18.August.2014

Bildung: NRW fällt weiter zurück

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat dem Flächenland NRW in Bezug auf die Bildungspolitik erneut ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Angeprangert werden vor allem viel zu große Klassen, zu viele Risikoschüler oder zu wenig betriebliche Ausbildungsplätze für junge Leute.

Schlusslicht sei NRW bei den Betreuungsbedingungen in Schulen und Hochschulen und in der beruflichen Bildung mit zu vielen Suchenden oder Gescheiterten. In den Bildungsstandards im Mint-Fach ­Mathematik verfehlte ein Drittel aller Schüler an Rhein und Ruhr die Mindeststandards der Konferenz der Kultusminister für den Abschluss der Mittleren Reife.

Somit wird der rot-grünen Landesregierung in jener Hinsicht ein Totalversagen attestiert. Sprecher des Bildungsministeriums relativieren die Umstände und verwiesen auf angeblich fehlerhafte Datensätze, die zudem veraltet seien.

Tony-Xaver Fiedler (c) Alexander Kern

Tony-Xaver Fiedler

„Nur das rot-rot kaputt regierte Berlin liegt in Bildungsfragen hinter Nordrhein-Westfalen“,

rechnet Tony Xaver Fiedler, Präsidiumsmitglied und Jugendbeauftragter der Bürgerbewegung PRO NRW mit der rot-grünen Landesregierung ab.

„Wenn man sich vor Augen führen will, wohin eine derartige krypto-sozialistische Bildungspolitik der Gleichmacherei hinführt, dann braucht man sich nur die Staaten des ehemaligen Ostblocks anzusehen, die noch heutzutage unter der Völkervergewaltigung durch die Sowjetmacht leiden. In Bildungsfragen müssen endlich Experten ran, es muss Schluss sein mit Einheitsschule, Verringerung der Leistungsansprüche und falscher Toleranz gegenüber den Befindlichkeiten von Minderheiten. Wir müssen auch schulpolitisch unserer Jugend eine Zukunft geben!“,

so der Kommunalpolitiker aus Köln-Kalk abschließend.

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