Landesweit / Mittwoch, 4.September.2013

Berlin verbietet Weihnachtsfest

Als wir im Dezember 2012 über den Austausch des klassischen Weihnachtsbaumes durch ein abstraktes Lichtgebilde in Brüssel berichteten, war das für viele ein Schock. Zudem haben wir über Vorgänge quer durch Europa berichtet, wo mancherorts das Weihnachtsfest zugunsten der politischen Korrektheit und mit Rücksicht auf Muslime abgeschafft wurde. Allerdings konnten sich damals viele nicht vorstellen, dass wir diese Zustände einmal in Deutschland erleben müssen – jetzt ist es soweit.

Wie die Berliner Zeitung (BZ) berichtet, gibt es in Berlin-Kreuzberg Pläne, das Weihnachtsfest zu verbieten. Die Begründung für diesen bisher einmaligen Vorgang könnte die Probleme der multi-kulturellen Gesellschaft nicht besser beschreiben. Muslime hatten für den Sommer ein Fest zum Fastenmonat Ramadan geplant. Da man in Kreuzberg befürchtet, dass die Genehmigung eines solchen Festes die Anmeldung von mehr als 150 weiteren islamischen Festen zur Folge hat, lehnte das Bezirksamt die Genehmigung ab. Um sich politisch korrekt zu verhalten und die Muslime nicht über Gebühr zu verärgern, beschloß das Amt grundsätzlich alle religiösen Feste zu untersagen – auch den Weihnachtsmarkt. Wer möchte in der heutigen Zeit schon eine richtige Entscheidung treffen und sich hinterher als „Rassist“ beschimpfen lassen?!

Kurios wird es bei der Frage nach anderen Großveranstaltungen wie der Karneval der Kulturen, die Biermeile, das Straßenrennen auf dem Mehringdamm und die schwul-lesbischen Feste: Diese nicht religiösen Feste erhalten auch weiterhin eine Genehmigung durch das Amt mit Verweis auf deren Tradition. Richtig. Deren Tradition.

Dieser Vorfall in Berlin zeigt die Unlogik der deutschen Politik und deren ausführende Organe: Das Christentum, deren Werte und das christliche Brauchtum sind ein fester Bestandteil der deutschen Kultur. Der Islam ist es nicht. Den Islam mit dem Christentum in Deutschland gleichzustellen, führt zwangsläufig zu einer Herabsetzung und nicht zur Aufwertung.

Es ist zu erwarten, dass sich ähnliche Vorfälle quer durch die Bundesrepublik noch in diesem Jahr häufen werden. Überall kommt es zu Konflikten zwischen dem Islam und der deutschen Kultur.

Zu diesem Vorgang stellt der stellvertretende Parteivorsitzende der Bürgerbewegung PRO NRW, Dominik H. Roeseler, fest:

Dominik H. Roeseler

Dominik H. Roeseler

„Die Abschaffung der deutschen Kultur, unseres Brauchtums, unserer Traditionen und Werte findet nicht zentral gesteuert in Berlin statt. Es sind die Kommunen, die diese Vorgänge auf den Weg bringen.

Genau deswegen rufen wir jeden Bürger auf, im Mai nächsten Jahres seine Stimme der Bürgerbewegung PRO NRW zu geben. Nur mit uns kann der Verfall der deutschen Kultur und die Ersetzung durch den Islam gestoppt und korrigiert werden.“

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