Aktuelles, Regional / Donnerstag, 29.Oktober.2015

Bergheim: Reihenhäuser für Flüchtlinge

In Bergheim hat die Fraktion PRO NRW erfolglos gegen die Errichtung von Reihenhäusern für bis zu 600 Asylbewerber gestimmt.

Bis zu 12 Millionen veranschlagt die Kreisstadt für diese Form der Luxusunterbringung. Geld, welches nicht zur Verfügung steht, sondern per Kredit aufgetrieben werden muss. Der Vorsitzende der zweiköpfigen PRO-NRW-Fraktion, die im vergangenen Jahr zum zweiten Mal mit knapp 6% in den Stadtrat gewählt wurde, äußerte fundiert, wieso aus der Sicht seiner Partei eine derartige Asylpolitik einzig und allein zum Kollaps des Gemeinwesens führen muss.

Hintz_Juergen_MTÜ_polaroid„Es kann nicht sein das die Kommunen für die völlig verfehlte Flüchtlings und Asylpolitik des Bundes die Haftung übernehmen müssen“,

so Jürgen Hintz, der auch Mitglied des Kreistag Rhein-Erft ist.

„Die Kanzlerin hat mit ihrer Aussage „Wir schaffen das“ einer ihrer bislang größten Fehleinschätzungen gemacht. An der Basis, in den Kommunen da haben wir eher das Gefühl, dass die Flüchtlinge UNS schaffen. Wir werden diese Art von Politik auf keinenFall unterstützen!“,

erläuterte PRO-NRW-Kreisvorsitzende abschließend, und kündigte eine großflächige Aufklärungskampagne zum Asylmissbrauch an.

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