Aktuelles / Montag, 13.August.2012

Benzinpreis nähert sich Rekordniveau – Danke Frau Merkel!

Wieder einmal ächzen die Autofahrer unter den hohen Spritpreisen, während die Mineralölkonzerne sich genussvoll die Hände reiben können. Nachdem in den letzten Monaten die Spritpreise – bedingt durch sinkende Barrel-Preise bei den Notierungen für Rohöl – zurückgegangen waren, zeigt die Entwicklung der letzten Wochen wieder ganz deutlich nach oben. Man zahlt Preise von 1,60 € für Diesel. Für Super E5 muss man pro Liter 1,70 € blechen. Die Ölmultis haben den Markt mit Preisabsprachen voll im Griff und unsere politische Klasse schweigt sich mal wieder aus.

Zu den explodierenden Benzinpreisen erklärt der PRO NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Mittlerweile ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Autofahren wird dank Ökosteuer und andere Abgaben sowie auf Grund von Preisabsprachen der Ölmultis zu einem immer teurer werdenden Luxusgut. Es muss dringend gehandelt werden.

Nach dem österreichischen Vorbild schlagen wir die Einführung einer Höchstgrenze für den Spritpreis vor. Der Höchstpreis sollte bei einem Liter Diesel 1,25 € betragen und bei einem Liter Super 1,30 €. Ein freier Wettbewerb ist gut und schön. Doch wenn dieser in Deutschland dazu führt, dass die Ölmultis machen, was sie wollen, dann muss man ihnen die Rute ins Fenster stellen. Die Ölkonzerne kaufen billig Öl ein und verkaufen den Sprit dann mit dem Verweis auf die hohen Preise am freien Markt mit gigantischen Gewinnen an die Verbraucher. Frei nach dem Motto: Wir nehmen was geht!

Also sollte umgehend eine Spritpreisobergrenze eingeführt werden. Daneben sollte auf Ökosteuer und andere Abgaben verzichtet werden und im Gegenzug die die Steuerzahler belastenden Transferzahlungen nach Griechenland eingestellt werden.“