Landesweit / Dienstag, 8.Oktober.2013

Pro NRW erklärt sich solidarisch mit Rudi Pawelka

Die Schlesische Landsmannschaft hat auf Druck der Altparteien ihren langjährigen Vorsitzenden Rudi Pawelka abgesetzt. Der ehemalige CDU-Ratsherr aus Leverkusen war im Juni in die Kritik geraten, nachdem er auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover von Polen und Tschechien eine Entschuldigung für die Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg gefordert hatte. Niedersächsische Landespolitiker aus den Altparteien hatten sich hierüber empört gezeigt, und wollten von einer weiteren Förderung des Deutschlandtreffens der Landsmannschaft absehen, sollte es nicht zu grundsätzlichen Umorientierungen des Verbandes und seiner Aktivitäten kommen. Der Druck der Altparteien innerhalb der Vertriebenverbände führte nun letztendlich zum Sturz Pawelkas.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Hierzu erklärt der Pro NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Ich bin erschrocken über den Umgang der Landsmannschaft mit ihrem langjährigen Vorsitzenden Rudi Pawelka. Ich kenne den engagierten Vertriebenenfunktionär schon seit meiner Schülerzeit aus gemeinsamen politischen Aktivitäten. Sein Sturz ist der Höhepunkt einer rückgratlosen Selbstdemontierung der Landsmannschaft Schlesien. Es bleibt völlig legitim, eine Entschuldigung für die unsägliche Vertreibung der Deutschen nach dem zweiten Weltkrieg zu verlangen.

Wer in Deutschland politisch oder historisch unkorrekte Wahrheiten ausspricht, wird offensichtlich postwendend vom Platz gestellt. Armes Deutschland!

Als betont grundgesetzkonforme freiheitliche Bürgerbewegung bieten wir selbstverständlich engagierten deutschen Patrioten wie Rudi Pawelka jederzeit Asyl an.