Aktuelles / Donnerstag, 6.Oktober.2016

Beisicht kritisiert Einführung des Islamunterrichts an den Leverkusener Grundschulen

Nun werden auch Leverkusener Schüler mit einem fragwürdigen Islamunterricht „beglückt“. Zum zweiten Halbjahr soll das Fach zumindest an zwei Leverkusener Grundschulen angeboten werden. Weitere Schulen sollen nach Angaben des Schulamtes folgen.

Der Islamunterricht in NRW ist heftig umstritten. Zuletzt hatte es harsche Kritik an dem eng mit dem türkischen Präsidenten Erdogan verbundenen türkischen Islamverband DITIB gegeben, weil dieser sich nicht von einem Propaganda-Comic seines „Muttervereins“, der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet, distanzieren wollte, in dem der Märtyrertod verherrlicht wird. Es besteht die Gefahr, dass zukünftig auch an Leverkusener Grundschulen die Scharia und der Tod als Märtyrer angepriesen werden.

maertyrer-comic-uebersetzung

Zur geplanten Einführung des Islamunterrichts an Leverkusener Grundschulen erklärt der PRO NRW-Parteivorsitzende und Leverkusener Stadtrat Rechtsanwalt Markus Beisicht:

markus-neu„Wir lehnen entschieden die Einführung des Islamunterrichts an Leverkusener Schulen ab. Praktiziert wird der Unterricht bereits an der Quettinger Hauptschule Neukronenberger Straße. Es ist daher nun auch in Leverkusen zu befürchten, dass die türkisch-islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) als Erdogans fünfte Kolonne den Islamunterricht dazu benutzt, Kinder im Sinne eines radikalen Islam zu indoktrinieren bzw. zu radikalisieren. Es besteht daher die große Gefahr, dass viele Jugendliche für die Demokratie verlorengehen.

Es mag sein, dass der Islamunterricht in Leverkusen keine DITIB-Veranstaltung ist. DITIB sitzt jedoch im Beirat für den Islamunterricht und führt daher auch mit die Aufsicht über den Unterricht. Den Leverkusener Grundschülern droht also eine gefährliche radikal-islamische Indoktrination. PRO NRW lehnt daher ganz entschieden die Einführung des Islamunterrichts an Leverkusener Grundschulen ab. Es ist für uns überhaupt nicht ersichtlich, warum ausgerechnet die Lehren der Scharia an deutschen Schulen Grundschülern beigebracht werden sollen.“