Landesweit / Freitag, 10.September.2010

Beisicht: "Eine erfolgreiche Bürgerbewegung pro NRW ist für die Altparteien der Supergau."

Nachfolgend veröffentlichen wir ein Interview mit dem pro-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht zur politischen Lage in Nordrhein-Westfalen:

„Die nordrhein-westfälische CDU bewegt sich weiterhin mit Riesenschritten in die politische Beliebigkeit und im Zweifelsfall nach links. Seriöse Umfragen taxieren mittlerweile selbst in Nordrhein-Westfalen eine gemäßigte Rechtspartei, die gegen die Islamisierung und die Gebote der Blockwarte der Political Correctness streitet, auf Wahlergebnisse von mehr als 10 %. Pro NRW muss derzeit mediale Ausgrenzungen und diverse Repressalien erleiden. Trotzdem scheint die Bürgerbewegung gefestigt, kampagnenfähig und in der Lage, den bestehenden Unmut der Bürgerinnen und Bürger gegen die verfehlte Politik der Altparteien zu kanalisieren. Spüren Sie im Zuge der Sarrazin-Debatte eine landesweite Aufbruchstimmung für pro NRW?“

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Wir haben allein in dieser Woche bei null Austritten über 50 Neuaufnahmen zu verzeichnen. Die meisten Neumitglieder berufen sich auf Sarrazin und sind angewidert von der widerlichen Verleumdungs- und Ausgrenzungskampagne gegen den mutigen Tabubrecher aus Berlin. Gerade weil die Chancen für eine neue rechtsdemokratische Plattform derzeit so gut sind, verstärkt der politische Gegner auch auf allen Ebenen den Druck auf die pro-Bewegung. So wird derzeit versucht, pro-Funktionäre zu kriminalisieren.

Daneben versuchen staatliche Institutionen der Partei finanziell den Garaus zu machen. Darüber hinaus laufen auch, von wem auch immer initiiert,  Zersetzungskampagnen gegen unser Projekt. Wider besseres Wissen soll suggeriert werden, die pro-Bewegung stehe mit unserem Grundgesetz auf Kriegsfuß. Das genaue Gegenteil ist richtig: Gerade pro NRW verteidigt unser Grundgesetz und die Grundprinzipien einer liberalen Demokratie gegenüber dem radikalen Islam, aber auch gegenüber den demokratiefeindlichen Blockwarten der Political Correctness. Wir müssen derzeit unter sehr widrigen Bedingungen arbeiten. Trotzdem wird momentan außerordentlich erfolgreich z. B. in Köln die so genannte Veedelstour mit über 70 Infoständen innerhalb von sechs Wochen in ganz Köln durchgeführt. Auch in vielen anderen Städten wird derzeit an den etablierten Medien vorbei eine rege Öffentlichkeitsarbeit mit Flyern, Petitionen, Infoständen etc. betrieben. Leider sind unsere finanziellen Ressourcen zurzeit außerordentlich begrenzt und ich kann daher nur noch einmal eindringlich an unsere Unterstützer appellieren, in ihrer Spendenbereitschaft zu Gunsten von pro NRW nicht nachzulassen. Jeder gespendete Euro wird ausschließlich für die Öffentlichkeitsarbeit verwandt.“ (pro-NRW-Spendenkonto: Kto-Nr. 1 004 718 142, BLZ 300 501 10 bei der Stadtsparkasse Düsseldorf)

Der nächste Höhepunkt Ihrer Öffentlichkeitsarbeit werden zwei größere Demonstrationsumzüge in Leverkusen und Mönchengladbach sein. Sie versuchen also nach wie vor durch organisierte engagierte Bürgerproteste die Proteststimmung im Lande gegen die etablierten Parteien zu kanalisieren. Wie werten Sie die Erfolgsaussichten dieser Strategie?“

„In Nordrhein-Westfalen kämpft derzeit ein ganz kleiner David in Gestalt von pro NRW gegen einen übermächtigen Goliath in Gestalt der verbrauchten politischen Klasse im Verbund mit den Medien. Von Chancengleichheit kann in dieser Auseinandersetzung keine Rede sein. Es findet eine sachliche Auseinandersetzung mit unseren Inhalten nicht statt. Stattdessen werden sachliche Diskussionen durch Stigmatisierungs- und Verteufelungskampagnen ersetzt. In diesem gesellschaftlichen Klima ist eine seriöse politische Arbeit nur sehr schwer möglich. Wir müssen daher den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes suchen und punktuell mit öffentlichkeitswirksamen Kundgebungen den berechtigten Bürgerprotest gegen Parteienfilz, Korruption, schleichende Islamisierung und Aushöhlung der Meinungsfreiheit artikulieren. Vor uns liegt sicherlich ein sehr schwieriger Weg. Wir haben einen langen Atem und wir werden daher unsere organisatorische Aufbauarbeit im gesamten Land ungebremst fortsetzen. Denn eines ist klar: Überall dort, wo kampagnenfähige pro-NRW-Verbände existieren, sind Ergebnisse jenseits der 5 %-Klausel immer möglich. Die Aufbauarbeit wird sich im Übrigen durch die aktuell positive Grundstimmung infolge der Sarrazin-Debatte sicherlich erleichtert. Wir werden jedenfalls weiterhin gemäß dem Graswurzelprinzip politische Strukturen in ganz Nordrhein-Westfalen aufbauen!“

„Warum soll man denn in Nordrhein-Westfalen pro NRW unterstützen. Wäre es nicht ratsamer, sich in den kriselnden Altparteien zu engagieren, um diese langfristig zu verändern?“

„Die nordrhein-westfälische CDU ist sicherlich nicht mehr von innen reformierbar. Sie befindet sich auf einem verhängnisvollen Kurs nach links. Die Kandidaten für den Landesvorsitz werben schon jetzt um Bündnisse mit den in Nordrhein-Westfalen besonders linkslastigen Grünen. Sie streiten für ein Bleiberecht für alle Illegalen auf Kosten des Steuerzahlers, für Islamunterricht und für die Vorzüge der multi-kulturellen Gesellschaft. Druck auf die verbrauchten Altparteien kann nur von außen erzeugt werden.

Es fehlt in Nordrhein-Westfalen ein demokratisches Korrektiv von rechts, das primär der einheimischen Bevölkerung verpflichtet ist. Nordrhein-Westfalen braucht pro NRW. Pro NRW engagiert sich für mehr Sicherheit, mehr direkte Demokratie, mehr Transparenz in der öffentlichen Verwaltung, mehr Heimatbewusstsein, aber auch mehr politische Vielfalt. Eine erfolgreiche Bürgerbewegung pro NRW ist für die Altparteien der Supergau und die Höchststrafe. Wir treten an, um der schweigenden Mehrheit in der Bevölkerung eine Stimme zu geben, die sich nahezu machtlos arroganten Entscheidungen der etablierten Parteien, wider den Bürgerwillen gegenüber sieht. Dabei sind wir eine bürgerliche, wertkonservative und soziale Partei, die sich eindeutig zu den Werten unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung bekennt und jeder Art von Radikalismus eine entschiedene Absage erteilt.“