Aktuelles / Mittwoch, 3.Februar.2016

Beisicht-Attentäter Marco G. wollte offenbar im Gefängnis eine neue Terrorgruppe bilden

Augenscheinlich gibt es erhebliche Indizien, daß der mutmaßliche Bonner Bombenleger und gescheiterte Beisicht-Attentäter im Gefängnis eine neue islamistische Terrorzelle bilden wollte. Seit fast 1 ½ Jahren wird vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht unter anderem gegen den 28-jährigen Marco René G. verhandelt.

Dem zum Islam konvertierten Deutschen wird vorgeworfen, am 10. Dezember 2012 versucht zu haben, auf einem Bahnsteig des Bonner Hauptbahnhofs eine Bombe zur Explosion zu bringen, um möglichst viele „Ungläubige“ zu töten. Darüber hinaus wird dem Islamisten vorgeworfen, zusammen mit drei Mitangeklagten einen Mordanschlag auf den PRO NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht geplant zu haben.

Die Beschuldigten setzten damit einen Aufruf deutscher Islamisten aus Pakistan, PRO NRW-Mitglieder wegen des Zeigens von Mohammed-Karikaturen im Landtagswahlkampf 2012 zu ermorden, in die Tat um. Das Attentat auf Beisicht im März 2013 scheiterte. Die vier Islamisten wurden glücklicherweise am 13.03.2013 festgenommen.

Den größten Teil seiner bisherigen Untersuchungshaft verbrachte der gefährliche Islamist Marco G. in der JVA Wuppertal-Vohwinkel. Im November 2015 wurden in seiner Zelle abgebrochene Rasierklingen entdeckt, woraufhin er nach Düsseldorf verlegt wurde. Zudem gehen in der Islamistenszene Gerüchte über eine versuchte Gefangenenbefreiung um, so daß die Staatsanwaltschaft entsprechende Ermittlungen aufnehmen mußte.

Ein Mithäftling berichtete nun gegenüber der Polizei, daß der Islamist Marco G. in der Haftanstalt davon gesprochen habe, eine Gruppe zu bilden, die er nach seiner Entlassung Terror verbreiten solle. Bei Marco G. handelt es sich um einen gemeingefährlichen und unbelehrbaren Islamisten. Sollte dieser eines Tages wieder in Freiheit gelangen, muß mit einiger Sicherheit mit weiteren Anschlägen auf Leib und Leben von sogenannten Ungläubigen gerechnet werden.

Es ist insgesamt bezeichnend, daß die etablierten Medien in der Bundesrepublik über den spektakulären islamistischen Terrorprozess von Düsseldorf nur sehr spärlich berichten. Der radikale Islam bleibt mit Abstand die höchste Gefahr für unsere Sicherheit. Nicht umsonst fordert PRO NRW das Verbot aller salafistischen Organisationen und Vereine.