Landesweit / Dienstag, 15.April.2014

Auch WDR-Politikexperte hält PRO-NRW-Einzug ins Europaparlament für "durchaus möglich"

Auch der Journalist Frank Überall, einer der Politikexperten des Westdeutschen Rundfunks (WDR), hält inzwischen einen Einzug der PRO-Bewegung in das neue Europaparlament für „durchaus möglich“. Grund dafür sei der Wegfall der 3 % Hürde. Sollte der Einzug gelingen, sei dann eine Zusammenarbeit mit der geplanten Rechtsfraktion um die österreichische FPÖ und andere wahrscheinlich.

Diese Einschätzung äußerte Überall im Politmagazin „Westblick“ des WDR-Radios am 11. April (ab Minute 31:50). Der Journalist und promovierte Politologe Überall beobachtet seit vielen  Jahren die politische Landschaft in Nordrhein-Westfalen und gilt keineswegs als „Freund der PRO-Bewegung“. Vielmehr begleitet er PRO KÖLN und PRO NRW seit ihrer Entstehung sehr kritisch als Mitarbeiter des WDR, des Politmagazins „Monitor“, der DPA oder auch der TAZ .

„Es ist nur einfach so, dass inzwischen einige mal nachgerechnet haben, was wir seit Wochen vorrechnen“, vermutet PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener. „Um die 140.000 Stimmen werden am 25. Mai – je nach Wahlbeteiligung – schon für das erste deutsche Europamandat reichen. Und PRO NRW hatte allein in Nordrhein-Westfalen bei der letzten Landtagswahl schon 120.000 Stimmen. Dieses Mal ist PRO NRW mit einer dezidert islam- und zuwanderungskritischen Liste aber bundesweit wählbar! Unterstützt von zahlreichen Freundeskreisen, Islamkritikern und Internetblogs in- und außerhalb Nordrhein-Westfalens“, so Wiener abschließend.

Tags: