Auch in Essen werden die Bürger im kommenden Jahr von den Altparteien kräftig gemolken!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 21.Dezember.2017

Auch in Essen werden die Bürger im kommenden Jahr von den Altparteien kräftig gemolken!

Die Stadt Essen wird im Jahr 2018 weiter dreist an der Gebührenschraube zulasten
ihrer Bürger drehen.
Die Essener Bürgerinnen und Bürger werden bei städtischen Abgaben im Jahr 2018
tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Stadt wird bei Abwasser, bei der Müllabfuhr
und bei der Straßenreinigung die Gebühren teilweise kräftig erhöhen.
Für die Abwasserentsorgung zahlen die Essener ohnehin schon einen im Vergleich
mit anderen Kommunen sehr hohen Preis. Nun steigen die Abwassergebühren
weiter. Die sogenannte Schmutzwassergebühr für verbrauchtes Frischwasser steigt
von 3,01 Euro auf 3,05 Euro pro Kubikmeter. Die Gebühr für Niederschlagswasser,
das von Dächern, Terrassen oder Garagenhöfen in die Kanalisation abfließt, wird um
3 Cent teurer und kostet künftig pro Kubikmeter 1,49 Euro. Für einen
durchschnittlichen 4-Personen-Musterhaushalt, in dem 200 Kubikmeter
Schmutzwasser und 100 Kubikmeter Niederschlagswasser anfallen, bedeutet dies
wenigstens Mehrkosten von 11 Euro im Jahr und somit eine Steigerung um 1,5 %.
Auch die Entsorgung der grauen Abfalltonne wird teurer werden. Für den Liter-
Restmüll werden im 2018 2,83 Euro fällig. Vorher lag die Gebühr bei 2,78 Euro. Wer
zu Hause eine 120-Liter-Tonne hat, zahlt statt 333,60 Euro dann 339,60 Euro, also 6
Euro mehr im Jahr.
Teurer wird auch die Straßenreinigung, pro Meter den ein Haus an eine im
Straßenreinigungsverzeichnis aufgeführten Straße grenzt, steigt die Gebühr von 7,71
auf 7,98 Euro und damit um 3,5 %. Ein Musterhaushalt, der ein Grundstück mit 15
Frontenmetern zur Straße bewohnt, zahlt dann 119,70 Euro und somit 4,05 Euro
mehr.
Auch die Grundsteuer B wird nicht gesenkt und bleibt bei 670 Punkten auf einem
sehr hohen nicht akzeptablen Niveau.
Zu den Gebührenerhöhungen in Essen erklärt die PRO NRW-Kreisvorsitzende und
Essener Stadträtin Frau Christine Öllig:
„CDU und SPD in Essen lassen die Bürger bluten und drehen immer dreister an der
Gebühren- und Abgabenschraube: Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren
für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen,
Müllgebühren, Beerdigungskosten, Straßenreinigung, Hunde- und Gewerbesteuer –
alles hat sich exorbitant zu Lasten der Bürger verteuert. Und niemand außer die
kleine Ratsgruppe von PRO NRW wehrt sich gegen das hemmungslose Abzocken
der Bürger für eine verfehlte Politik.
CDU und SPD sind in Essen mit ihrem Latein am Ende. Viel zu lange wurden die
Geschicke im Essen von immer den gleichen Parteien und Personen bestimmt.
Verkrustete politische Strukturen sind die Ursache für diese Entwicklung. Die Folgen
sind Vetternwirtschaft und Parteienfilz. Es ist doch ein Unding, wenn in Essen
hochdotierte Dezernentenposten primär nach Parteibuchkriterien und nicht nach
Qualifikation und Leistung vergeben werden.
Das Abzocken unserer Bürger muss endlich beendet werden! CDU und SPD
betrachten offensichtlich die Essener Bürger als auspressbare Melkkühe für eine verfehlte Politik. Statt vernünftig mit dem Geld unserer Steuergeldzahler umzugehen
und auf weitere Gebührenerhöhungen zu verzichten, sehen CDU und SPD in dieser
Stadt drastische Gebührenerhöhungen als das alleinige und alternativlose
Allheilmittel zur angestrebten Haushaltskonsolidierung an.
Wer in Essen etwas zum Guten verändern will, sollte daher unsere Bürgerbewegung
unterstützen!“

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,