Aktuelles / Freitag, 12.August.2016

Asylunterkünfte in Essen: Rot-Grüne NRW-Landesregierung verschwendet irrsinnige Summen Steuergeld

Das Land NRW hat am 31. Mai 2016 die Asylunterkunft im Essener Opti-Park aufgegeben und die Einrichtung an der Altendorfer Straße im Westviertel der Stadt geschlossen. So weit, so gut. Jedoch: Der Opti-Park war angesichts des Massenzustroms von Asylforderern vom Land NRW angemietet worden und muß nun bis zum Jahr 2026 (!) trotz Leerstandes mit immensen Summen auf Kosten des Steuerzahlers bezahlt werden.

tina-2Gleichzeitig baut die Stadt Essen in anderen Stadtteilen auf Kosten der Steuerzahler groteskerweise weitere Asylunterkünfte. Man kann ohne weiteres von einer Realsatire sprechen. In der Stadt steht eine Großunterkunft für Asylbewerber leer, für die das Land NRW bis zum Jahr 2026 noch viel Geld an einen privaten Eigentümer zahlen muß. Gleichzeitig verschleudert die Stadt Essen ebenfalls jede Menge Steuergeld für die Anmietung und den Neubau anderer Großunterkünfte, in denen sie Asylbewerber unterbringen möchte. Dies wäre natürlich nicht nötig, wenn die Stadt die leere Landesunterkunft nutzen dürfte.

Zum Skandal um den Opti-Park erklärt die Essener PRO-NRW-Kreisvorsitzende, Ratsfrau Christine Öllig:

„Die etablierte Politik leistet sich eine irrsinnige Geldverschwendung bei den Asylunterkünften in Essen.  Da steht das Großasyl des Landes im Opti-Gewerbepark seit der hastigen Räumung am 25. Mai 2016 leer und es werden weiter fleißig Mieten an den Eigentümer des Objekts gezahlt. Zugleich gibt die Stadt Essen weitere Millionensummen für die Anmietung und den Neubau anderer Großunterkünfte aus, was natürlich zu einem großen Teil entbehrlich wäre, wenn man die leere Landes-Unterkunft nutzen würde. Ein Skandal sondergleichen! Dieses sprichwörtliche zum Fenster Hinauswerfen von Steuergeld muß schnellstmöglich gestoppt werden.“

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