Asylbewerber in Oberhausen erhalten Gesundheitskarten
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Freitag, 5.Februar.2016

Asylbewerber in Oberhausen erhalten Gesundheitskarten

newsDie klamme Stadt Oberhausen beglückt ca. 2.000 Asylbewerber auf Kosten der Steuerzahler mit einer elektronischen Gesundheitskarte. Dafür hat die Stadt Oberhausen 3,5 Millionen Euro in Haushalt eingestellt und mitgeteilt, dass zusätzlich jährlich 318.000 Euro Verwaltungskosten anfallen. Die Ruhrgebietsstädte Duisburg und Herne haben aus guten Gründen die Einführung der Gesundheitskarte für Asylbewerber abgelehnt. In Oberhausen meint man hingegen, im Zuge der sogenannten Willkommenskultur Asylbewerber mit der Einführung der Gesundheitskarte beglücken zu müssen. Mit diesem Schritt möchte Oberhausen die Gesundheitsversorgung der Asylbewerber nochmals verbessern und unbürokratisch gestalten. Mit Hilfe der Gesundheitskarte können die Asylbewerber zukünftig ohne jeden Umweg direkt zum Arzt, um sich dort auf Kosten der Steuerzahler medizinisch versorgen zu lassen. PRO NRW lehnt die Einführung einer Gesundheitskarte für Asylbewerber entschieden ab. Es ist schlicht unglaublich, dass es die hoch verschuldete Stadt Oberhausen meint, zusätzlich 3,8 Millionen Euro für eine Gesundheitskarte für Asylbewerber ausgeben zu müssen. Es droht zudem ein massiver Missbrauch der Gesundheitskarte, indem diese an nichtberechtigte Personen einfach weitergereicht wird. Zumal die Karte nicht gesperrt werden kann und demzufolge nach dem Wegfall der Leistungsberechtigung weiter benutzt werden kann. Dies alles kümmert die etablierten Ratspolitiker in Oberhausen nicht. Der Oberhausener Steuerzahler darf letztendlich für diese verfehlte Politik noch geradestehen. Es ist wahrlich an der Zeit, dass die Oberhausener Bürger den verbrauchten Rathausparteien endlich die längst verdiente rote Karte zeigen.

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