Landesweit / Mittwoch, 17.Juni.2015

Asyl-Tsunami: Bezahlbare Wohnungen in NRW werden immer knapper

Aufgrund des immer stärkeren Zuzugs von Asylbewerbern wird kostengünstiger Wohnraum in NRW immer knapper, vor allem im Ruhrgebiet und in anderen NRW-Großstädten.

Nach Berechnung des Berliner Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen müssen in ganz Deutschland pro Jahr zusätzliche Wohnung für ca. 400.000 bis 450.000 Menschen gebaut werden. In der Realität liegt die Zahl der Neubauten mit 190.000 schon jetzt deutlich unter dem Normalbedarf von 250.000 Einheiten im Jahr.

Eine nötige Ausweitung der Bautätigkeit scheitert in vielen NRW-Großstädten bereits am fehlenden Flächenangebot. Zudem rechnen sich Investitionen in preiswerten Wohnraum wegen kaum zu bezahlenden gesetzlichen Auflagen, etwa zur Energieeinsparung und auch den immens hohen Baulandkosten, für private Investoren kaum. Und auch der Bund bzw. die Länder sind nicht in der Lage, den seit Jahren stagnierenden sozialen Wohnungsbau wieder zu beleben.

Die öffentliche Hand ist nicht in der Lage, die hierzu nötigen Milliardenkosten zu stemmen. Selbst wenn sie diese Kosten stemmen könnte, könnte die Bautätigkeit mit dem rasanten und stetig wachsenden Zuspruch von als Asylbewerbern getarnten Wirtschaftsflüchtlingen nicht schritthalten.

NRW drohen daher explodierende Mieten, die vor allem sozial schwächere Bürger treffen. Folglich führt die unkontrollierte Masseneinwanderung in unser Land auch zu Verwerfungen auf dem Wohnungsmarkt.

PRO NRW lehnt die Unterbringung von Asylbewerbern und ausreisepflichtigen Ausländern in Privatwohnungen, wie es zum Beispiel im sogenannten Leverkusener Modell praktiziert wird, grundsätzlich ab. Es kann nicht länger akzeptiert werden, dass die einheimische Bevölkerung immens hohe Mieten bezahlen soll, um zumeist illegalen Zuwanderern im Zuge der Willkommenskultur ein bequemes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Zudem fordert PRO NRW die konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber anstelle von Massenduldungen, die immer auch den Wohnungsmarkt belasten.

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