Landesweit / Dienstag, 8.September.2015

Asyl-Tsumani: 14.000 Asylbewerber nach NRW

Der NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat die Prognose neu ankommender Asylbewerber heute drastisch nach oben korrigiert. NRW erwartet allein in dieser Woche 14.000 zusätzliche Asylbewerber, doppelt so viele, wie zunächst angenommen.

Rund 7.000 Asylbewerber würden mit Sonderzügen aus Ungarn kommen. Abwechselnd sollen sie in den Städten Dortmund und Düsseldorf registriert und dann in Erstaufnahmeeinrichtungen überall in NRW untergebracht werden.

Allein 1.000 neue Asylbewerber haben die NRW-Kommunen in der Nacht zum Dienstag aufgenommen. Inzwischen leben in 129 Landesunterkünften NRW’s bereits 37.000 Asylbewerber. Vor drei Jahren waren es gerade einmal 1.800. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat zudem geäußert, dass durch die neuesten Ereignisse die Prognose der Bundesregierung von rund 800.000 Asylbewerbern nicht mehr aktuell sei und deutlich mehr erwartet werden. In einer ersten Handlung sind in der Dortmunder Erstaufnahmeeinrichtung die Plätze um 35 Prozent aufgestockt worden.

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Rechtsanwalt Markus Beisicht

Zum Asylnotstand erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende und Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Gegenwärtig findet eine Völkerwanderung nach Deutschland auf Kosten unserer Steuerzahler statt. Die Scheinasylanten sind zwar diejenigen, die in Massen kommen und mittlerweile sogar in jedes deutsche Provinzstädtchen einsickern, möglich ist das aber nur, weil unsere verbrauchten Altparteien die Tore geöffnet haben.

Wir sehen die vermeintlichen Flüchtlinge zu Wasser, zu Lande und durch die Luft in unser Land einströmen, begrüßt von Leuten, die das eigene Volk nie begrüßen, sondern in seiner Eigenart verachten, obwohl sie von ihm leben.

Es bleibt unsere Pflicht, den politischen Widerstand gegen das große Gesellschaftsexperiment der Masseneinwanderung in unsere sozialen Sicherungssysteme zu organisieren. Jetzt gilt es, Zivilcourage zu zeigen und den Protest gegen den Asyl-Wahnsinn auf die Straße zu tragen. Unser Asylrecht muss vor jeglichem Missbrauch geschützt werden!

Wir werden hiermit Erfolg haben, wenn wir bei unserem Protest die integrierten Teile der schon länger hier lebenden Migranten mitnehmen. Den italienischen, spanischen, russischen, polnischen und selbst den türkischen Alteingesessenen geht es genauso gegen den Strich, wie den autochthonen Deutschen, wenn dieses Land mit Scheinasylanten überschwemmt wird.“

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