Landesweit / Mittwoch, 17.Juni.2015

Anti-Terror-Einsatz in Bergheim

Gerade in Bergheim hat PRO NRW immer wieder vor unkontrollierten Gefahren durch islamistische Extremisten gewarnt. Für diese berechtigten Warnungen wurden PRO-NRW-Vertreter von den Altparteien verhöhnt und als „Islamhasser“ diffamiert.

Nun hat die schreckliche Realität Bergheim eingeholt. Gestern mussten SEK-Beamte im Zuge eines Anti-Terror-Einsatzes ein Haus in Bergheim-Oberaußem stürmen. Vermummte Spezialkräfte mussten die Eingangstür des Hauses ausbrechen und konnten einen 29jährigen Mann mit tunesischem Migrationshintergrund festnehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um ein Mitglied einer gefährlichen terroristischen Vereinigung, der in den Heiligen Krieg nach Syrien ziehen wollte, um sich dort an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen.

Der Islamist wurde schon seit geraumer Zeit vom Verfassungsschutz beobachtet und war Mitglied des inzwischen aufgelösten salafistischen Vereins „Einladung zum Paradies“. Äußerst pikant für die deutsche Salafistenszene ist, dass die Spezialkräfte den Terrorverdächtigen ausgerechnet in dem Haus festnahmen, in dem sich in der Vergangenheit auch der deutsche Konvertit und selbst ernannte Salafistenprediger Pierre Vogel aufhielt.

PRO NRW dankt ausdrücklich den Sicherheitsbehörden für den erfolgreichen Einsatz in Bergheim. Zugleich muss verhindert werden, dass sich in Bergheim latent gewaltbereit islamistische Extremisten niederlassen. Wer unser Grundgesetz durch die Scharia ersetzen möchte und zudem zum Heiligen Krieg gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung auffordert, dem müssen ganz entschieden Grenzen aufgezeigt werden. Wir setzen uns daher ganz entschieden für das Verbot aller salafistischen Vereinigungen ein.

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