Altparteien verteuern das Wohnen in NRW- Grundsteuer-Wahnsinn geht weiter!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Donnerstag, 20.Juli.2017

Altparteien verteuern das Wohnen in NRW- Grundsteuer-Wahnsinn geht weiter!

Die Grundsteuer bleibt in NRW einer der stärksten Wohnkostentreiber. In einigen NRW Kommunen haben die Hebesätze mittlerweile schwindelerregende Höhen erreicht. In vielen NRW Kommunen dürfen sich die Bürger auf noch höhere Grundsteuer-Hebesätze als bisher einstellen.

So will die Stadt Aldenhoven im Landkreis Düren gar die magische 1000 % -Marke knacken. Auf saftige 1.248 % wollen SPD und CDU den Hebesatz steigern. Aktuell verlangt die Stadt 850 %, der Anstieg liegt also bei mehr als 30 %. Im Bundesdurchschnitt liegt der Hebesatz für die Grundsteuer B bei 400 %. In Rösrath haben die Altparteien einen Anstieg auf 690 % durchgesetzt. In Engelskirchen erhöhte man die Grundsteuersätze von 531 % auf 631 %. Waldbröl hat mittlerweile 620 % erreicht. In Leverkusen soll im nächsten Jahr eine Anhebung dieses Steuersatzes auf 700 % erfolgen, nachdem man erst im Jahr 2016 den Schritt von 592 % auf 650 % gegangen war. In Elsdorf soll der Grundsteuersatz gar auf 715 % erhöht werden.

Die Bürger werden überall hemmungslos abkassiert.

Hierzu erklärt der PRO NRW Parteivorsitzende Markus Beisicht:

„Der Wettlauf der von den Altparteien regierten Kommunen um immer höhere Grundsteuern muss endlich aufhören. PRO NRW fordert schon lange auf Landesebene eine Grundsteuerbremse einzuführen. Das Land hätte dann die rechtlichen Möglichkeiten, dem Wachstum der Hebesätze eine gesetzliche Grenze zu setzen. Es muss daher endlich eine Grundsteuerbremse her! Leider ist auch die neue Landesregierung unter Armin Laschet offenbar nicht bereit  diesen Steuerirrsinn endlich zu stoppen.

Bemerkenswert sind im Übrigen die regionalen Unterschiede bei der Grundsteuer. So gibt es Orte bei uns im Rheinland, die deutlich unter 400 % verlangen. Das liegt vor allem daran, dass die Höhe des Hebesatzes von jeder Kommune individuell festgelegt wird. Städte und Gemeinden mit klammen Kassen wie Leverkusen drehen seit Jahren immer dreister an Grundsteuer-Schraube, um ihre selbst verursachten Haushaltslöcher zu stopfen. Das Nachsehen haben Menschen, die bezahlbaren Wohnraum suchen – egal ob Mieter oder Eigentümer. Die Grundsteuer wird bekanntlich vom Vermieter über die Betriebskostenabrechnung auf die Mieter umgelegt.“

Tags: , , , , , , , , ,