AfD-Hoffnungsträger Guido Reil entlarvt sich!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Freitag, 14.Juli.2017

AfD-Hoffnungsträger Guido Reil entlarvt sich!

Das Polit-Faktotum der NRW AfD der ehemalige langjährige SPD-Funktionär Guido Reil hat sich nun im Vorfeld der Bundestagswahl auch inhaltlich positioniert.Reil, der noch über die SPD-Liste in den Essener Stadtrat gewählt worden ist und dort höchstens durch betretenes Schweigen auffällt, darf in diesem Jahr sowohl zur Landtagswahl als auch zur Bundestagswahl als einer der Direktkandidaten für die AfD kandidieren. Er wurde insbesondere im NRW-Landtagswahlkampf von der AfD als ehemaliges SPD-Urgestein landesweit bis zum Rande der Peinlichkeit vermarktet. Er hat bei seiner Kandidatur jedoch keine realistische Chance auf einen Parlamentseinzug mangels Absicherung auf der Landesliste. Er wird daher auch weiter fraktionsloser Hinterbänkler im Essener Stadtrat bleiben.

Reil hatte noch im vergangenen Jahr versucht stellvertretender SPD-Vorsitzender in Essen zu werden. Er fiel jedoch bei den Genossen durch und wechselte dann zur AfD. Nun hat er sich nach seiner Wahl zum AfD-Direktkandidaten für den Essener Norden auch zu den Inhalten des AfD Wahlkampfes in NRW geäußert. Er bezeichnete die NRW-AfD als Partei der politischen Mitte und erklärte, dass die NRW-AfD den Bundestagswahlkampf im Ruhrgebiet hauptsächlich mit Aussagen zur Familien- und Rentenpolitik führen möchte.

Offenbar ist für Reil die ständig wachsende Kriminalitätund das Unsicherheitsgefühl vieler Bürger im Ruhrgebiet, die mangelnde Integration bestimmter Zuwanderungsgruppen und das drohende Kippen ganzer Stadtteile kein relevantes Wahlkampfthema.

Als Partei der Mitte muss man sich dann auch nicht zur schleichenden Islamisierung, zum Asyltsunami und seinen Folgen und der drohenden Überfremdung unserer Städte äußern. Reil und Co. setzen stattdessen auf weiche Themen wie die Familien- und Rentenpolitik. Es war daher auch nicht überraschend, dass weite Teile der neu gewählten AfD-Landtagsfraktion in NRW tatsächlich zunächst beabsichtigten ausgerechnet den multikulti bewegten CDU-Linksaußen Armin Laschet zum NRW-Ministerpräsidenten mit zu wählen. So wird das sicher nichts mit der sogenannten Alternative für Deutschland!

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