Regional / Freitag, 27.August.2010

Aachen: Startschuss für Yunus Emre Moschee

Nun soll auch in der alten Kaiserstadt Aachen eine protzige Großmoschee entstehen – der Pro-NRW-Kreisvorsitzende Wolfgang Palm spricht sich für einen engagierten politischen Widerstand dagegen aus:

Nach jahrlangen Planungen wurden auf 3230 qm Grundfläche Fakten geschaffen. Die im osmanischen Stil geplante Moschee des  türkisch-islamischen Gemeindezentrums mit Gebetsräumen, Begegnungs- und Mehrzweckräumen, Sozialwohnungen, türkisch- deutschen Gewerbebetrieben, Schulungsräumen, einem türkischen Cafe und einem „schlichten und einfachen Minarett mit einer Höhe von 41 Metern “ entsteht im Herzen des Aachener Ostviertels an der Stolberger Straße/ Ecke Elsassstraße.

Wolfgang Palm, pro-NRW-Kreisvorsitzender in Aachen

Der Gemeindevorsitzende Abdurrahman Kol lobte überschwänglich die Unterstützung von allen Seiten, insbesondere von den Entscheidungsträgern der Stadt Aachen. Die Baukosten werden auf sechs Millionen Euro geschätzt. Insgesamt soll die Bauzeit drei Jahre dauern. Die Wichtigkeit des Bauprojekts wird von allen im Stadtrat vertretenen Parteien und den Vertretern der türkisch- islamischen Ditib- Gemeinde gleichermaßen betont. Seit Tagen flankieren die lokalen Printmedien „Aachener Nachrichten/ Aachener Zeitung“ in wiederholenden, eindringlichen Artikeln die frohe Botschaft der städtebaulichen Bereicherung. „Warum so viel Propaganda?“ fragen sich jedoch die noch im Ostviertel wohnenden, übrig gebliebenen Aachener Bürger/-innen. „Unsere Gesinnung hat sich nicht geändert. Wir wurden nicht gefragt, ob wir diese Kulturbereicherung haben wollten.“ Die Befindlichkeiten und Ängste der Ostviertel- Bewohner wurden bislang nicht berücksichtigt, weshalb auch die eingeforderte Toleranz nicht erwartet werden kann. Eine ältere Aachenerin brachte es auf den Punkt: “ Man schämt sich zu sagen, dass man im Ostviertel wohnt. Überall Kriminalität, Schlägereien und Drogenverkäufe im Kennedypark. Wir sind bald die Letzten im Viertel. Die anderen Nachbarn wollen auch wegziehen. Dann bleiben nur noch die Türken zurück und sind unter sich. Dann hat sich wenigstens die Moschee gelohnt!“ Klare, aber für unsere städtischen Volksvertreter inakzeptable, politisch unkorrekte, fremdenfeindliche Meinungen. Doch tatsächlich wird hier in Aachen unter dem Motto „Dialog der Religionen“ gegen jeden gesunden Menschenverstand eine türkisch- arabische Parallelgesellschaft mit Wissen der etablierten Parteien, Kirchenvertretern und Gewerkschaften verfestigt und protegiert.

Zudem sind viele Fragen noch offen. Am 23. März 2010 informierte die „Aachener Nachrichten“ den mündigen Bürger über den Werdegang des repräsentativen Moschee-Vorzeigeprojekts und bedauerte gleichwohl, dass die Finanzierung nicht gesichert sei. Ebenso war zum Kontostand der moslemischen Bauherren nichts in Erfahrung zu bringen. An anderer Stelle hieß es, das Projekt sei spendenabhängig, Mitglieder und Handwerker der türkischen Gemeinde hätten „Naturalleistungen“ zugesichert. Es bleibt zu hoffen, dass der repräsentative Moscheebau nicht innerhalb der nächsten drei Jahre zur größten „Schwarzarbeiter- Baustelle in Aachen“ wird. Herr Kol jedenfalls sprach von einem Signal:“ Wir wissen jetzt, dass es kein Zurück gibt!“

Der mündige Bürger bittet an dieser Stelle um Transparenz und Ehrlichkeit. Wurde das Moschee- Bauprojekt mit städtischen Steuergeldmitteln unterstützt und wenn ja, wie viel Geld wurde bereitgestellt?  Der Aachener Oberbürgermeister Philipp hatte schließlich öffentlichkeitswirksam Mut gemacht, dass auch die Stadt Aachen bei der Förderung der im Entwurf vorgesehenen Sozialwohnungen ihren Beitrag leisten werde.

Übrigens:

Am 25. September 2010 hat die militante, rechtsextreme NPD eine Demonstration gegen den Moscheebau angekündigt. Aufgrund dessen sollen groß angelegte Gegenveranstaltungen stattfinden und ein neuer runder Tisch im „Kampf gegen rechts“ gebildet werden.

„Pro NRW“ und somit auch der Aachener Kreisverband werden sich natürlich nicht an der NPD- Demonstration beteiligen, da jeglicher Extremismus in der öffentlichen Debatte zu ächten und zu isolieren ist.

Dennoch wird sich „Pro NRW“ im Sinne der Aachener Bürger-/innen des Themas annehmen und dem gesellschaftlichen Unbehagen eine Stimme geben. Es ist die gefühlte, einseitige Bevorzugung einer Staatsreligion Islam, die trotz vielfältiger, multikultureller Fördergelder nicht integrierbar erscheint. Die kulturellen Unterschiede sind zu groß und tolerantes Verhalten der autochthonen Bevölkerung wird als Schwäche gedeutet. Das Bild eines nicht zu verleugnenden Spannungsverhältnisses zur abendländlichen Kultur zeichnet sich beispielhaft in Begriffen wie Zwangsheirat, Unterdrückung der Frau, Inzest- Ehe zwischen Blutsverwandten, Ächtung und Verfolgung homoerotischer Beziehungen, Schächten von Tieren …..etc.  Mit der Aufgabe eigener Werte werden keine Signale zur Integration gesetzt. Es ist entlarvend für unsere etablierten Altparteien, wenn aus angeblicher Toleranz und wahltaktischen Gründen das Buhlen um Moslemstimmen  jegliche Kritik verbietet und Denkverbote verhängt werden müssen.

„Pro NRW – Aachen“ wird sich offensiv demokratisch positionieren und in Kürze eine eigene öffentliche Veranstaltung und weitere Aktivitäten gegen die geplante GRoßmoschee bekannt geben.

Ihr

Wolfgang Palm

-Kreisvorsitzender-