Aktuelles / Montag, 12.März.2012

Aachen: PRO NRW fordert Rücktritt von Bürgermeisterin Scheidt

Wolfgang Palm

Von Wolfgang Palm, PRO-NRW-Kreisvorsitzender und stv. Landesvorsitzender:

Die grüne Bürgermeisterin Scheidt hat es geschafft, den guten Namen unserer Kaiserstadt Aachen und seiner toleranten Bevölkerung in der ganzen Welt zu beschmutzen. Sie ist die Personifizierung eines eindeutig und offen zur Schau gestellten linken Antisemitismus, den sie mit ihrer Medienkampagne gegen Israel und prominenten deutschen Juden in unverschämter Weise unter Beweis stellte.

Frau Scheidt singt vornan im Chor der links- braunen Gutmenschen das Lied zur selbsternannten moralischen Instanz: „ Man wird doch wohl einmal Israel kritisieren dürfen!“ – Und hat dabei nichts verstanden! 

Mit Ihrem Angriff auf die Deutsch Israelische Gesellschaft DIG und deren Ehrenpreisträger Henryk M. Broder, dem sie „üble Hetze“ attestierte, Rechtslastigkeit unterstellte, ja Spalter und Streitbringer nannte, sorgte sie für unrühmliche Bekanntheit Aachens bis in den USA und Israel.

Frau Scheidt initiierte hierdurch eine widerwärtige Affäre und schürte mit ihrem Austritt aus der DIG zugleich das Feuer des Antisemitismus. Dabei war es Frau Scheidt, die sich inhaltlich mit dem Israelhasser Hermann solidarisierte, welchem sogar der Aachener Friedenspreis angetragen wurde.  Da reicht es nicht, wenn man sich nach Jahren der Akzeptanz distanziert, aber gleichwohl dem Hassverein weiter angehören möchte.
Frau Scheidt’s Versuch, ihre persönliche Abneigung gegen Israel medial zu kultivieren, ist unanständig, peinlich und inakzeptabel.

Es stellt eben keinen Aussöhnungswiderspruch mit den Palästinensern dar, wenn wir Aachener im Sinne des DIG ein klares Votum abgeben für die Existenz des Staates Israel in Frieden und Freiheit in gesicherten Grenzen eintreten.

Die Negativkritiker an Israel unter der Tarnung gutmenschlicher Absichten für bessere Lebensbedingungen der Palästinenser, so auch Frau Scheidt, verkennen die fatale geografische Lage Israels im Zangengriff durch die moslemische Welt. Und sie verschweigen oder verharmlosen die öffentlichen Aufrufe moslemisch- religiöser Stiftungen, die oftmals bei der Kritik an Israel beginnen und beim Hass auf Juden aufhören. 

Die Grenzen sind fließend und im Endeffekt nicht mehr beherrschbar. Zum einen der genannte geografische Zangengriff und nun die Erkenntnis, dass Israel und die dort lebenden Juden auch im politischen Zangengriff gefangen und bedroht sind:
Durch einen offen vorgetragenen rechtsextremen Antisemitismus und einem heuchlerisch getarnten linken Antisemitismus!

Der Aachener Kreisverband der grundgesetztreuen Bürgerbewegung PRO NRW ist sich der tiefen, moralischen Verpflichtung gegenüber Israel bewusst und fordert als Zeichen des politischen Anstands den sofortigen Rücktritt der peinlichen Bürgermeisterin Scheidt!