Aktuelles / Montag, 6.Februar.2012

Aachen: Offener Brief des Kreisvorsitzenden Wolfgang Palm

Mit einem offenen Brief an die Aachener Nachrichten und den Bürgermeister der Stadt Eschweiler hat der Aachener PRO-NRW-Kreisvorsitzende Wolfgang Palm auf einen vulgär-beleidigenden Zeitungsartikel und bösartige Verleumdungen gegen PRO NRW reagiert. Hier der Brief im Wortlaut:

Wolfgang Palm

An die

Aachener Nachrichten
Herrn Bernd Mathieu
chefredaktion@zeitungsverlag-aachen.de

Rudolf Müller
Ressort: Lokales Eschweiler
r.müller@zeitungsverlag-aachen.de

Stadt Eschweiler
Herrn Bürgermeister Bertram
stadtverwaltung@eschweiler.de

Öffentlicher Brief des KV Aachen

Denunziationskampagne der Aachener Nachrichten mit juristischem Nachspiel

Am 02.02.2012 veröffentlichte die Aachener Nachrichten (AN) einen Bericht des Lokalredakteurs Rudolf Müller zur Demo der PRO Bewegung in Köln- Kalk gegen das dortige linksautonome Zentrum. An dieser Demo habe auch ich als Aachener Kreisvorsitzender von PRO NRW teilgenommen. Es war wie immer eine friedliche, geordnete und rechtsstaatlich legitimierte Veranstaltung. Störungen und gewalttätige Übergriffe gab es nur von Seiten der Krawallmacher aus der linksextremen, antifaschistischen Szene.

In einer Reihe von Redebeiträgen wurden das desoziale Verhalten der Kalker Autonomen und deren Angriffe gegen die rechtsstaatliche Ordnung und somit gegen den Rechtsstaat thematisiert. Und ebenso wurden jegliche extremen Bestrebungen von rechts und von links öffentlich verurteilt. Auf einer Vielzahl von Schildern stand zum Beispiel: Gegen NAZIS- egal ob braune oder rote-!  Darüber hinaus habe ich selbst aus tiefster Überzeugung zu unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung ein kleines Buch vor meiner Brust gehalten: Das Grundgesetz! 

Ich denke, dass diese eindeutige Positionierung zu unserem Rechtsstaat niemanden berechtigt, uns als Neonazis zu stigmatisieren.

Doch genau so hat uns der Lokalredakteur Müller öffentlichkeitswirksam schon in seiner Überschrift zu Unrecht betitelt: Neonazis! Ich unterstelle ihm bereits an dieser Stelle, dass er überhaupt nicht bei der Kalker Demonstration zugegen war. Sonst hätte er sich ebenso wie Passanten und den Zug begleitende Polizeibeamten/-innen vom rechtstreuen Verhalten der bürgerlichen PRO- Aktivisten überzeugen können. Und wenn Herr Müller dann noch Hetzparolen gegen Schwule, Lesben, Linke, Muslime und Friedensaktivisten gehört haben will, so war er überall:…..aber nicht auf unserer Veranstaltung in Kalk.

Schwule und Lesben sind selbstverständlich auch in der freiheitlichen PRO Bewegung Mitglieder und in unseren Vorständen und Ausschüssen aktiv. Und richtig ist, dass der Kölner Künstler und Pro Köln- Aktivist Michael Gabel als bekennender Schwuler die homophoben Übergriffe aus dem Lager des links- autonomen Zentrums in einer beeindruckenden Rede thematisierte.

Und wann und wo wurden „Friedensaktivisten“ verhetzt? Warum stand der Bus mit Demonstrationsteilnehmern von Pro Köln/ Pro NRW zwei Stunden umgeben von Einsatzwagen der Polizei auf der Kalker Hauptstraße?

Ganz einfach, weil linksextreme Störer Straftaten begingen, sich mit der Polizei anlegten und deren Einsatzmittel attackierten. Friedliche Menschen, die genau gegen diese Formen intoleranter Politgewalt demonstriert haben, wurden zu dieser Zwangspause genötigt und  sogar ihrer Freiheit beraubt.

Woher hat Herr Müller die Erkenntnis, dass Pro NRW irgendetwas mit antidemokratischen NPD-lern oder gar mit dem rechtsextremen Schlägertrupp „Kameradschaft Aachener Land“ zu tun hat?

Mit welchem Recht darf Herr Müller so undifferenziert Bürgerliche aus der Mitte der Gesellschaft als Nazis verunglimpfen? Wie unseriös arbeitet er als AN- Journalist, wenn er  ohne sorgfältige Quellenprüfung die Meinung linksmotivierter Internet- Nutzer veröffentlicht, welche zudem noch im Schutze der Anonymität agieren. Wann hat Pro NRW jemals Steckbriefe im braunen Netz verteilt?

Herr Müller hat die Macht der Presse und das Vertrauen auf Glaubwürdigkeit, welches die Leser in ihr stecken,  schamlos missbraucht.

Der Höhepunkt seiner Unverschämtheit und Unterstellung gipfelt gar in der beleidigenden Feststellung, genau diese Bande werde am 31.März in Eschweiler vorstellig! Die Grundgesetz- treuen Frauen und Männer von PRO NRW haben sich noch nie mit Rechtsradikalen verbündet und ebenso wenig an den verwerflichen Veranstaltungen von NPD oder Kameradschaft Aachener Land teilgenommen. PRO NRW ist keine Bande und hat mit der genannten Veranstaltung am 31. März gar nichts zu schaffen.

Vielleicht wollte sich der Journalist Müller nur mit antifaschistischer Wachsamkeit hervortun. Doch das ging voll in die Hosen!  Die Berichterstattung von Herrn Müller ist nicht nur unseriös,  sondern übelste Politpropaganda, wie unsere Vorfahren und wir sie nur aus Unzeiten des dritten Reiches und der DDR erlebt haben.

Der AN- Redakteur Müller bedient sich gar des übelsten NS- Sprachgebrauchs. Ihm sei angeraten, sich umgehend für seine unqualifizierten Äußerungen öffentlich zu entschuldigen.

Es zeugt von höchster Menschenverachtung, wenn er vom Transport von PRO Mitgliedern und Sympathisanten schreibt.   Güter transportiert man, aber keine Menschen!

Die schrecklichen Zeiten der verabscheuungswürdigen Menschentransporte beschämen uns alle noch nachhaltig. Und die Wortwahl“ Neonazis quollen aus dem Gefährt“ erinnern manch leidgeplagten Zeitzeugen noch heute an überfüllte Züge, aus denen Tausende Deportierte quollen! 

Dazu kommt noch die perfide, von linkem Hass befüllte Politagitation übelster Verunglimpfung. Warum denunziert der Zeitungsredakteur Müller  bürgerliche Menschen, warum grenzt er öffentlich aus? Warum erhöht er sich zum politisch- korrekten Wächter und instrumentalisiert dabei noch politisch vollkommen unbedarfte Bürger, die sich, in Vereinen organisiert, eigentlich nur auf Karneval freuen wollten?

Herr Müller hat fast gegen alle journalistischen Sorgfaltspflichten verstoßen, welche im Inhalt des Pressekodex verinnerlicht sind. Und zur Zeit ist nicht bekannt, dass sich die Zeitung  „Aachener Nachrichten“ von diesem Kodex losgelöst hat.

Herr Müller bricht aus eigenem, linkspolitischem Machtkalkül die obersten Gebote der Presse:

Er hat keine Achtung vor der Wahrheit und der wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit. Er schädigt bewusst und gewollt die Menschenwürde einzelner Menschen, die ihr grundgesetzlich garantiertes Recht auf Meinungsbildung und Versammlungsfreiheit in Kalk wahrgenommen haben.

Herr Müller hat seine Nachrichten und Informationen nicht auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft.

Durch übertriebene, sensationelle Darstellung, unbegründete Behauptungen, Beschuldigungen und ehrverletzender, übler Nachrede hat er viele rechtschaffene Bürger verunglimpft und diskriminiert.

Markus Beisicht, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Bürgerbewegung Pro NRW, hat richtig und vor allem schnell reagiert. Für Herrn Müller wird dies ein juristisches Nachspiel haben. Der Strafantrag ist gestellt und die Strafanzeige wurde bereits der Aachener Staatsanwaltschaft übermittelt.

Herr Müller hat sich als Journalist der „Aachener Nachrichten“ selbst disqualifiziert. Sein Bericht ist keinesfalls investigativ, sondern an Peinlichkeiten nicht zu überbieten.

Der Aachener Nachrichten Redaktion sei geraten, die unzähligen Onlinekommentare ihrer Leserschaft nicht zu löschen, wenn sie nicht in ihr politisches Weltbild passen. So vergrault man Leser, unterdrückt Meinungen und verhindert Meinungsvielfalt.

Dem Eschweiler Bürgermeister Bertram sei geraten,  zukünftig nicht mehr ungeprüft auf den Zug medialer Entgleisungen und Unwahrheiten aufzuspringen. Im Kampf gegen Rechtsextremismus, sowie jeglichem Extremismus, kann er sich der Unterstützung der Grundgesetzpartei Pro NRW sicher sein.

„Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“

-Hoffmann von Fallersleben-

Wolfgang Palm

-Kreisvorsitzender-